Archiv der Kategorie: Poguntke

Ansprache beim Parkgebet am 16.3.2017 von Pf. Martin Poguntke

Hier als pdf-Datei: Andacht als pdf-Datei zum Herunterladen

Vom jüdischen Sabbat zum grundgesetzlich geschützten Sonntag

Liebe Parkgebetsgemeinde!

Jetzt möchte ich doch einmal mit Ihnen gemeinsam über den Sonntag nachdenken. Über den Sonntag, der an den S21-Baustellen so regelmäßig missachtet wird.

Das ist ja schon eine ausgesprochen erstaunliche Sache, dass es diesen freien Tag in der Woche überhaupt gibt. Man muss sich das mal vorstellen: Es muss wohl so um die 1000 vor Christus gewesen sein, als das – vor wenigen hundert Jahren erst sesshaft gewordene – Nomadenvolk Israel auch so modern sein wollte wie seine Nachbarvölker und auch einen König haben wollte, nicht mehr dieses rückständige ehemalige Viehtreiber-Image haben wollte. Ausgerechnet in dieser Zeit, als man sich der Mehrheit der Nachbarvölker anpassen wollte, da schuf sich Israel eine Einrichtung, mit der es sich von allen anderen unterschied: einen freien siebten Tag. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal des Judentums: Nur die Juden haben sich diesen Ruhetag alle sieben Tage geschaffen.

Die Ruhe des siebten Tages als Höhepunkt der Schöpfung

Und von Anfang an haben sie diesen freien Tag nicht nur als irgendeine von Menschen gemachte und von Menschen auch wieder veränderbare Regelung verstanden, wie die vielen sonstigen Rechtsvorschriften. Sondern von Anfang an haben sie den freien Tag als nicht diskutierbar aufgefasst und das ausgedrückt in der Geschichte, dass Mose auch dieses Gebot direkt von Gott erhalten hat. Der freie siebte Tag hat damit höchste Autorität bekommen.

Und einige hundert Jahre später – als Israel als Quittung für seine Großmachtträume im babylonischen Exil gelandet war – da hatte dieser freie siebte Tag bereits eine so hohe Bedeutung erlangt, dass man die ganze jüdische Theologie um diesen Gedanken herum strickte und z.B. den Feiertag gewissermaßen als Bauprinzip der Schöpfung festzurrte: Man legte der damaligen Schöpfungserzählung diesen 7-Tage-Rhythmus zugrunde, sodass auch Gott am siebten Tage ruhte.

Was für ein sensationeller Gedanke: Weiterlesen

Parkgebet, 13. Oktober 2016, Martin Poguntke

Epheser 6, Vers 10 bis 17
Predigttext zum 21. S. n. Tr. (16. Oktober 2016)

(Zum Herunterladen und Ausdrucken: parkgebet-161013-ansprache)

Liebe Parkgebetsgemeinde,
ich möchte heute ein paar Gedanken über den Predigttext sagen, der am kommenden Sonntag von den evangelischen Kanzeln gepredigt werden wird. Ich finde, er trifft unsere Situation als Christen in einem so heftigen Kampf, wie dem um Stuttgart 21, ausgesprochen gut. Ich lese ihn dann vor. Aber erst noch ein paar vorbereitende Gedanken:
Es hätte für mich nicht mehr des heutigen Nicht-Beschlusses bei der Aufsichtsratssitzung der Bahn gebraucht, um sagen zu können, was ich in der ganzen langen Zeit, die wir inzwischen gegen dieses Wahnsinnsprojekt kämpfen wissen gelernt habe:
Bei unserer Auseinandersetzung um S21 geht es nicht einfach um einen Bahnhof oder um ein paar Milliarden, sondern um eine ganz grundsätzliche Auseinandersetzung über ganz grundsätzliche Wertentscheidungen. Die Kräfte, mit denen wir es in dieser Auseinandersetzung zu tun haben, sind von solcher Gewalt und Rücksichtslosigkeit, dass wir sie gar nicht gefährlich genug einschätzen können.
Ich zögere etwas, dafür ein zu großes Wort zu wählen. Aber ich meine, dass wir das mit ziemlichem Recht „Mächte des Bösen“ nennen können, was uns da begegnet. Nicht die Menschen, die da handeln, sind böser als wir. Auch unsere Gegner sind nicht weniger liebevolle Familienväter oder -mütter, engagieren sich in ihrem Privatleben vielleicht nicht weniger als wir für Spielplätze, Flüchtlinge oder Umweltschutz. Nicht die Menschen selbst sind das Böse, auch nicht der Tiefbahnhof selbst, sondern der Geist, der in unseren Gegnern wirkt. Weiterlesen

Parkgebet am 14.4.16 zu 1. Joh. 5,4b von Martin Poguntke

Ansprache als pdf-Datei

Liebe Parkgebetsgemeinde!

Es ist schon eine gewaltige Wucht, mit der die S21-Betreiber scheinbar unaufhaltsam ihren Weg vorangehen. Mit welcher Rücksichtslosigkeit sie zerstören! Mit welcher Leichtigkeit sie Lügen verbreiten und Gesetze bis zum Zerbrechen biegen zu ihrem Vorteil! Mit welcher Beharrlichkeit so viele Menschen, die es besser wissen könnten und vermutlich auch besser wissen – mit welcher Beharrlichkeit sie ihresgleichen unterstützen, decken, verteidigen!

Ich frage mich immer wieder: Warum tun die das? Warum machen sich Menschen so verbissen zu Werkzeugen der Zerstörung und des Betrugs?

Als Versuch einer Antwort darauf ist in mir in den letzten Jahren die Überzeugung gereift: Das ist eine Glaubensfrage. Diese Leute haben einen ganz anderen Glauben. Sie dienen – ohne sich dessen bewusst zu sein – einem ganz anderen Gott.

Ich will heute anhand eines Satzes – des Kernsatzes – aus dem Predigttext vom kommenden Sonntag der Frage nachgehen, was unseren Glauben ausmacht. Und im Umkehrschluss: was wohl den Glauben dieser S21-Verteidiger ausmacht.

Dieser Kernsatz des Predigttextes steht im 1. Johannesbrief, Kapitel 5, dort am Ende von Vers 4, und er lautet:

 „Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“

Bevor ich frage, was das für ein Glaube ist, von dem da so Großes gesagt wird, möchte ich ein wenig auffächern, was mit diesem Satz gesagt ist. – Wenn ich’s richtig sehe, dreierlei:

1. Unser Glaube ist der Sieg, der dazu führt, dass uns das Treiben der Welt nicht mehr gefangen hält.

Mit dem Treiben der Welt meine ich in erster Linie diesen kapitalistischen Zwang zum immer weiteren Wachstum, egal, wodurch, und koste es, was es wolle. Das ist ja der einzige Sinn von Stuttgart 21: dass Geld in die Wirtschaft gepumpt wird, damit auf Teufel komm raus die Wirtschaft wachsen kann. Ob das Projekt am Ende funktioniert, ist völlig egal – Hauptsache, die Wirtschaft wird angekurbelt. Und wenn man hinterher teure Korrekturen und Ergänzungen machen muss – umso besser: dann kann man noch mehr Geld in die Wirtschaft lenken.

Aber so widersinnig und absurd einem dieses Treiben erscheinen mag – es hat eine ungeheure Kraft: Wir können uns diesem System nicht wirklich entziehen. Unmerklich und ohne es verhindern zu können, werden wir alle zu Teilen dieses Systems. Wir tragen es mit durch unsern Konsum. Wir tragen es mit, weil wir durch unser ganzes Leben Teil dieses weltweit zerstörenden Ausbeutersystems sind.

Wir können uns dieser Welt nicht entziehen, aber: Weiterlesen

Ev. Kirche macht Grünen-Wahlkampf

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http://hospitalhof.de/programm/180116-5-jahre-danach-die-schlichtung-zu-s21/

Kommentar:
(und hier als pdf-Datei: Ev. Kirche macht Grünen-Wahlkampf)

Die sogenannte „Schlichtung“ zu S21 ist zweifelsohne einer der geglücktesten Propagandacoups der damaligen Landesregierung gewesen: Angeblich, um „alle Fakten“ zu S21 „auf den Tisch“ zu bringen, ließ Heiner Geißler neun Tage lang die S21-Gegner ihre hoch kompetenten Kritikpunkte der Bahn um die Ohren hauen und machte die Teilnehmer und alle Welt glauben, die Bahn würde nun endlich verpflichtet, diese auch zu berücksichtigen.

Wohlwissend, dass die Bahn selbstverständlich nicht aufgrund einer bloßen Aufforderung eines durch keine Rechtsgrundlage legitimierten „Schlichters“ irgendwelche Änderungen am Projekt vornehmen würde – ja, dass die Bahn das aus rechtlichen Gründen gar nicht durfte –, beließ Geißler es lediglich bei „Vorschlägen“, denen er selbst lediglich „psychologische“ und „politische“ Wirkung beimaß. Dass Geißler zu keinem Zeitpunkt die Notwendigkeit ins Gespräch brachte, dass am Ende dieses Faktenschecks eine rechtlich bindende vertragliche Regelung mit der Bahn stehen müsste, macht deutlich: Es ging von vornherein nicht um Korrekturen, sondern um Beschwichtigung und Schwächung der Gegnerschaft.

Auch die Begründung Geißlers, warum die Bahn „weiterbauen“ dürfe („die Bahn hat Baurecht“), macht deutlich, dass die ganze Veranstaltung als Show gedacht war. Denn das war erstens schon damals falsch, weil sie Baurecht damals nur für zwei von fünf Planfeststellungsbereichen hatte (und bis heute nur für drei von fünf). Und es führt zweitens auch die ganze Schlichtungsveranstaltung ad absurdum, denn dieses Baurecht war ja vorher schon bekannt und kein Ergebnis der Schlichtung. Wenn die Bahn aufgrund dieser Begründung weiterbauen durfte, dann hätte man sich die ganze Schlichtung sparen können.

Der von Geißler beabsichtigte Eindruck, es werde aufgrund der Schlichtung tatsächlich Planungsänderungen geben, wurde auch von den Pro-S21-Parteien als Wahlkampf-Versprechen genutzt: Alle Parteien warben „Ja zum Schlichtungsergebnis“ – und verhinderten anschließend jede Umsetzung dieses Ergebnisses: Nichts, aber auch wirklich gar nichts vom „Schlichtungs“ergebnis wurde umgesetzt. Außer dem „Stresstest“, bei dem allerdings „Stress“ systematisch verhindert wurde und bei dem die Bahn an so vielen Stellen ihre eigenen Planungs-Regeln verletzte, dass sie damit erfolgreich den Eindruck erwecken konnte, der Kellerbahnhof bringe eine Leistungssteigerung.

Und was haben die Grünen als Regierungspartei getan? Sie haben es nicht einmal geschafft, auf den vorgeblich allseits unterstützten „Schlichtungs“ergebnissen zu bestehen und andernfalls den Pro-Parteien ihre gebrochenen Wahlversprechen vorzuhalten. Sondern genau der am Montag auf dem Podium sitzende Verkehrsminister war sich nicht zu schade, auf der Homepage seines Hauses den einzigen formal umgesetzten – aber inhaltlich betrogenen – Punkt des Schlichtungsergebnisses schön zu lügen: S21 bringe tatsächlich eine Leistungssteigerung.

Wenn die Grünen es zu keinem Zeitpunkt geschafft haben, auf die Ergebnisse der „Schlichtung“ zu pochen, sondern sogar deren Schein-Erfüllung noch zu behaupten – wie kritisch kann Winfried Hermann dann bei dieser Veranstaltung dem Heiner Geißler Contra bieten, mit dessen Partei er voraussichtlich nach der Wahl eine Koalition eingehen möchte?
Und wenn als weitere Gäste nur moderate S21-Gegner und Grünen-Freunde auf dem Podium sitzen – wer soll dann dem Verkehrsminister Contra bieten?

Was wird also unterm Strich herauskommen an diesem Abend? Ein „Schlichter“ und ein Verkehrsminister, die beide unbehelligt ein friedliches Heimspiel absolvieren, garniert mit einigen ein klein wenig aufmüpfigen Fragen der übrigen Podiumsgäste, an denen die Politprofis sympathisch ihre Redegewandtheit unter Beweis stellen können.

Nein, diese Veranstaltung erscheint mir als reine Wahlkampfhilfe für die Grünen – finanziert von der Evangelischen Kirche (unterstützt von BUND und VCD). Das wäre nicht so unappetitlich, wenn es dabei nicht um den Milliardenbetrug S21 ginge, den die Grünen seit Regierungsantritt tatkräftig verschleiern helfen – und hier auch (wieder mal) die Evangelische Kirche.

Dabei wäre engagiertes Eintreten – gerade der für die Bewahrung der Schöpfung eintretenden Kirche – für einen schnellstmöglichen Baustopp und ein baldigstes Ende von S21 so dringend vonnöten. Aber die Kirche steht eben, wo sie immer stand…

Martin Poguntke

Ansprache beim Parkgebet am 15. Oktober 2015 von Pfarrer Martin Poguntke

Bitte hier klicken, um die Ansprache als pdf-Datei herunterzuladen:
Parkgebet, 151015, Heilung des Gelähmten

Liebe Parkgebetsgemeinde,

Eberhard Dietrich hatte letztes Mal zufällig über genau diesen Psalm 32 gesprochen, den wir vorhin gebetet haben – und er hat sehr Wichtiges dazu gesagt. Nämlich, dass in Stuttgart der Rechtsfrieden gestört ist, weil die Verantwortlichen für den 30.9. sich noch immer nicht zu ihrer Schuld bekannt haben. Unvergebene Sünden stehen noch im Raum.
Auch im Predigttext vom vergangenen Sonntag – in der Geschichte von der Heilung eines Gelähmten aus Markus 2, Vers 1 bis 12 – spielt diese Sündenvergebung eine Rolle. Ich will deshalb heute ein wenig mit Ihnen über diese Geschichte nachdenken.

Ich bin ja der Überzeugung, dass die biblischen Schriftsteller die Wundergeschichten vor allem deshalb weitererzählt haben, weil sie und ihre LeserInnen selber darin vorkommen.
Deshalb will ich mich heute Abend mit Ihnen, liebe Parkgebetler, auf die Suche machen: Wo kommen wir denn in der Geschichte vor? Ich erzähle sie kurz:
Jesus war wieder zurück nach Kapernaum gekommen. Nicht nur die Frommen strömten herbei, sondern auch all die Neugierigen, die einfach bloß sehen und hören wollten, was dieser Wanderprediger wohl sagen und tun würde.
Und ein paar Freunde eines gelähmten Mannes versuchten nicht nur, selbst zu Jesus vorzudringen, sondern für ihren gelähmten Freund vielleicht die Chance seines Lebens zu nutzen. Aber es gab kein Durchkommen, die vielen Leute verstopften die Eingänge und machten keinen Platz für sie.
Da nahmen sie die Matratze, auf der sie den Gelähmten hergetragen hatten, und stiegen den Leuten buchstäblich aufs Dach – das muss man manchmal tun, auch auf Bahnhofsdächern–, räumten oben ein paar Ziegel ab und seilten ihren auf Heilung Hoffenden direkt vor Jesu Füße ab.
Und Jesus macht nun etwas ganz Überraschendes: Er heilt den Gelähmten nicht, sondern er sagt zu ihm: Deine Sünden sind dir vergeben.
Jesus vergibt dem Gelähmten die Sünden, und eigentlich nur nebenbei – weil die Leute glauben, es sei schwieriger einen Gelähmten zu heilen als Sünden zu vergeben – nur so als Ergänzung sagt schließlich Jesus zu dem Mann in der Mitte: Nimm deine Matratze und geh heim. Und der geht tatsächlich heim – geheilt von seiner Lähmung.
Und die Leute scheinen nicht zu erkennen, was für eine tiefe Heilung hier geschehen ist. Sie nehmen nur die Sensation wahr: „Wow, so etwas haben wir ja noch nie gesehen!“

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, liebe Parkgebetsgemeinde. Aber ich fühle mich schon auch immer wieder wie gelähmt, dabei zum Zusehen verdammt, wie sie da unsere Stadt und einen der besten Bahnhöfe Deutschlands ruinieren. All mein Tun kommt mir dann vor wie das hilflose Fuchteln des Gelähmten, der dadurch doch nicht vom Fleck kommt.
Ohne die Hilfe der anderen geht gar nichts. Und das Schlimme: Sind nicht die anderen hier in Stuttgart alle gleich gelähmt wie ich? Sind nicht die einzigen Nicht-Gelähmten die Betreiber und Unterstützer von S21? Sie handeln doch Tag um Tag! Weiterlesen

Rede von Pfarrer Martin Poguntke bei der Kirchentags-Kundgebung: „Aus S21 klug werden: Oben bleiben!“ am 6. Juni 2015

Rede von Martin Poguntke zum Kirchentag als pdf-Datei zum Herunterladen.
…und hier als Video: https://www.youtube.com/watch?v=OCOlvM4gLic

Liebe Protestantinnen und Protestanten – aller Konfessionen! Liebe Agnostiker! Liebe – wenn ich hier den Theologen Schleiermacher zitieren darf – liebe „Gebildete unter den Verächtern der Religion“! Sie alle grüße ich im Namen der Initiative „Theologinnen und Theologen gegen Stuttgart 21“ mit einem herzlichen „Grüß Gott“.

1.1 S21 ist eine Katastrophe für die Umwelt

Wir stehen hier, weil uns eines verbindet: die Empörung über ein Bauprojekt, für das es geradezu verharmlosend ist, es nur „Murks“ zu nennen. Denn es ist gefährlicher, zerstörerischer Murks, was hier gebaut werden soll.

Stuttgart hat bislang den zweitpünktlichsten Großbahnhof Deutschlands. Die Behauptung, S21 bringe mehr Leistung, ist längst widerlegt. Aber mit dieser Lüge will man diesen hoch funktionstüchtigen Kopfbahnhof mit 17 Gleisen und großem Potenzial für Erweiterungen zerschlagen und stattdessen einen Vororthaltepunkt mit nur 8 Gleisen daraus machen – ohne jede Erweiterungsmöglichkeit. Und das nur, um auf der frei werdenden Fläche Geschäfte mit teuren City-Grundstücken machen zu können.

Stuttgart ist eine Wirtschafts- und Verkehrsmetropole – und zugleich Feinstaub- und Stau-Hauptstadt Deutschlands. Stuttgart kann sich einen solchen Leistungsrückbau von Verkehrsinfrastruktur einfach nicht leisten – wir ersticken doch in Autos. Das ist ein Umweltskandal erster Güte.

1.2 Katastrophe für die Sicherheit

Aber nicht nur die Leistung des geplanten Kellerbahnhofs ist viel zu schlecht, sondern er ist auch noch dazu hoch gefährlich. Weiterlesen

Zwei Pfarrer und ein Bahnhof

Martin Poguntke und Johannes Bräuchle im Interview:

Zum 5-jährigen Jubiläum der feierlichen Prellbock-Anhebung als versuchtem Projektstart von Stuttgart 21 am 2. Februar 2010 führte die schweizerische evangelisch-reformierte Wochenzeitschrift „doppelpunkt“ ein Interview mit den beiden Theologen.
Hier der Artikel, der daraus entstanden ist – ergänzt durch einen Artikel über den ehemaligen Bahnhofsvorsteher des Stuttgarter Hauptbahnhofs Egon Hopfenzitz. Weiterlesen