Archiv der Kategorie: Müller-Enßlin

6 Jahre Parkgebet: Donnerstag, 11. August, 18.15 Uhr

Wir feiern Geburtstag! 6 Jahre Parkgebet – so heißt es am kommenden Donnerstag, 11.08. um 18.15 Uhr im unteren Schlossgarten bei der Lusthausruine.
Der Abend steht unter dem Thema: Beten – wofür? Hilft beten? Warum hören wir nicht auf, weiterzubeten?
Wir wollen uns erinnern an die Anfänge vor 6 Jahren, damals noch bei der – für das dümmste Großprojekt seit dem Turmbau zu Babel mittlerweile gefällten – Blutbuche.
Das erstaunliche Jubiläum wollen wir begießen mit einem Glas Sekt. Die Gruppe Parkblech wird das Jubiläum musikalisch umrahmen. Die ganze Parkgemeinde ist herzlichst eingeladen zum Mitfeiern, Mitbeten und Mitsingen.
Guntrun Müller-Enßlin

Parkgebet-Ansprache am 18.07.2103 Guntrun Müller-Enßlin

Liebe Freundinnen und Freunde,
dieser Tage jährt sich zum dritten Mal der Protestsommer 2010. Wir erinnern uns: Aus Demonstrantenzahlen, die immer so um die dreitausend herumschwappten, wurden auf einmal fünfstellige, Anfang August war das, und dann wurden aus 10.000 erst 20- und dann 30.000, und in der ganz hohen Zeit unseres Protests versammelten sich bis zum 60.000 Menschen im Park, auf dem Schlossplatz, zogen in riesigen Bandwürmern über den Cityring. So mancher von uns, glaubte damals zu träumen und hat gedacht, es würde nun immer so weiter gehen und es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis das Maulwurfprojekt gestoppt sei. Dieser Sommer 2010 hatte, bei all seiner Dramatik um das Wüten der Bahn auch etwas von einem Märchen, es ging immer höher mit uns hinaus, unsere Bewegung wurde bekannt, über Stuttgart, übers Ländle, schließlich über ganz Deutschland und noch weiter hinaus. Die Medien berichteten über uns, wir haben gedacht, es tut sich was, wir können was verändern, es lohnt sich, sich einzusetzen für die Stadt, für das Gemeinwesen, in dem wir leben.
Das alles – war einmal. In letzter Zeit greift an vielen Stellen der Frust um sich, auch innerhalb der Bewegung. Die Auseinandersetzungen auf unseren Blogs künden davon. Auch ich selber habe mich vor kurzem an das Märchen „Der Fischer und seine Frau“ erinnert gefühlt. Uns geht es wie den beiden. Wie der Fischer und seine Frau machten wir die Erfahrung, dass wir hoch hinaus wollten damals vor drei Jahren und das auch konnten, wir meinten, alles erreichen zu können. Am Ende sitzen der Fischer und seine Frau wieder in ihrer alten Kate, ihrer alten Fischerhütte, umgeben vom Gewohnten, als wäre nichts geschehen. Auch wir meinen manchmal, einmal im Kreis gelaufen zu sein und fragen uns, was ist anders geworden?
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3 Jahre Parkgebet

Am 15. August ist dieses Jahr beim „Parkgebet“ (noch) keine Sommerpause. Denn an diesem Tag jährt sich zum 3. Mal der Start der „Parkgebete“. 3 Jahre sind es inzwischen, dass ununterbrochen – anfangs wöchentlich, seit einiger Zeit 14-täglich – sich eine bunt gemischte Gemeinde von (zurzeit ca. 100) Menschen im Schlossgarten versammelt, um ihren Einsatz gegen die Zerstörung der Stadt durch Stuttgart 21 und für mehr Demokratie geistlich und theologisch zu begleiten und einander seelsorgerliche Hilfe zu geben.
Diesen Donnerstag werden Guntrun Müller-Enßlin und Sylvia Rados im Parkgebet auch an diese Geschichte erinnern und dieses durchaus zwiespältige Jubiläum gebührend begehen:
Donnerstag, 15. August, 18.15 Uhr,
Schlossgarten Stuttgart
(bei der Lusthausruine).
Wie gewohnt werden die Bläser von „Parkblech“ für angemessene musikalische Begleitung sorgen.

Guntrun Müller-Enßlin

Rückblick auf zwei Jahre Parkgebet am 9. 8. 2012

Liebe Freundinnen und Freunde des Parkgebets,

wenn Bewegungen in die Jahre kommen, dann feiern sie Geburtstag, da geht es ihnen nicht anders als uns Menschen. Nach dem Mahnwachenjubiläum vor zwei Wochen etwas weiter vorne im Park darf ich Euch die frohe Kunde überbringen, dass wir heute schon wieder einen Geburtstag feiern: Sage und schreibe zwei Jahre alt wird unser Parkgebet.
Am 11. August 2010 haben wir uns zum ersten Mal unter unserer lieben Blutbuche versammelt, ich weiß noch genau, was für ein schöner milder Nachmittag es war.

Guntrun Müller-Enßlin

 

 

 

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Zwei Jahre Parkgebet – wir feiern Geburtstag

Am 11. August 2010 fand unser erstes Gebet unter der Blutbuche statt; seither hat sich, zunächst im wöchentlichen, später im zweiwöchentlichen Rhythmus eine bis heute dreistellige Zahl von Teilnehmern zum Parkgebet versammelt.
Unser Zweijähriges wollen wir beim Parkgebet am Donnerstag, dem 9. August 2012, um 18.15 Uhr an unserem neuen Platz, der alten Kastanie bei der Lusthausruine, feiern und freuen uns, dazu viele Freundinnen und Freunde des Parkgebets zu begrüßen.
Guntrun Müller-Enßlin

Weihnachtsgottesdienst im Schlossgarten am 26.12.2011, Einleitung von Guntrun Müller-Enßlin

Ein Licht geht uns auf in der Dunkelheit, durchbricht die Nacht und erhellt die Zeit. Licht der Liebe, Lebenslicht, Gottes Geist verlässt uns nicht.

Herzlich willkommen, liebe Parkliebhaberinnen und Parkliebhaber, liebe Gerechtigkeitssucherinnen und Gerechtigkeitssucher, liebe unermüdliche Hoffnungsvolle, zu diesem Gottesdienst am zweiten Weihnachtsfeiertag hier im Stuttgarter Schlossgarten. Schön, dass Sie gekommen sind hierher in das Herz unserer Stadt, um im unversehrten Park, im Stuttgarter Refugium Nummer 1, Gottes Ankunft bei uns durch Jesu Geburt zu feiern.
Am Ende eines Jahrs voller Bewegung ist es Weihnachten geworden.
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Rede von Guntrun Müller-Enßlin am 12. September

Was die Mitunterzeichnerin der Gemeinsamen Erklärung „Pfarrerinnen und Pfarrer gegen S21“ am 12. September 2011 bei der 91. Montagsdemo gesagt hat, finden Sie hier:
http://www.youtube.com/watch?v=tXdChvFBzic