Monatsarchiv: Juni 2011

Stresstest für Bahnhof und Schlichtung

Am 14. Juli will die Bahn das Ergebnis ihres „Stresstests“ präsentieren. Eine Diskussion über die Bewertung der Ergebnisse ist erkennbar nicht beabsichtigt; denn die Bahn will wesentliche Großaufträge schon am Tage darauf, dem 15. Juli, vergeben und nicht etwa die weiteren Schritte von irgendeiner Diskussion über die Bewertung der Ergebnisse des „Tests“ abhängig machen. Damit macht sie die Präsentation zu einer bloßen Formalie, von der inhaltlich nichts abhängt.

Diese Einschätzung von Christoph Strecker –  Richter a.D. und Mediator  geben wir hier aus aktuellem Anlass wieder.
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„Das Projekt ist heute so unsicher wie nie zuvor“

So schätzt Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg, die Situation ein. Wir dokumentieren ihre bemerkenswerte Rede, die sie bei der Montagsdemo am 30.5.2011 gehalten hat.
An diesem Tag hatte sich nach dem Regierungswechsel der Lenkungskreis  zu S21 erstmals in veränderter Besetzung getroffen.

Hier ihr Text: Weiterlesen

Sind die Beschlüsse zu Stuttgart 21 ethisch legitimiert ?

1.  Wichtige Vorhaben müssen ausreichend und öffentlich diskutiert werden
Einer der Gründe, aus christlicher Überzeugung S 21 abzulehnen, liegt in der Verweigerung einer offenen Auseinandersetzung über das ganze Projekt. Die Kirchen wie auch die Politik fordern bei solchen Großprojekten klare Regeln für das Zustandekommen von Beschlüssen.

Die Befürworter des Bahn- und Immobilienprojektes Stuttgart 21 berufen sich darauf, dass alle parlamentarischen Gremien, u.a. Gemeinderat und Landtag, dem Projekt mit großer Mehrheit zugestimmt haben. Wenn es aber um ein Vorhaben dieser Größenordnung geht („größtes Bauprojekt Europas“ O-Ton der Betreiber), dessen Verwirklichung sich seit mehr als 17 Jahre hinzieht, ist eine solche formale Legalität nicht ausreichend. Zum einen, weil beim Zustandekommen der Beschlüsse kein offener Diskurs stattfand. Zum anderen haben sich in der Zwischenzeit die Rahmenbedingungen gründlich geändert.
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www.s21-christen-sagen-nein.de

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mit der Gemeinsamen Erklärung „Theologinnen und Theologen zu Stuttgart 21“

Montagsdemo 23.05.2011 – Ansprache von Jürgen Schwab

Liebe Freundinnen und Freunde des Kopfbahnhofes!
Ich beginne meine Rede mit einem Witz. Ein Mann steht an der Klagemauer in Jerusalem, plötzlich klingelt sein Handy. Gott höchstpersönlich ist am Apparat, und der Mann ergreift die einmalige Chance, Fragen zu stellen. „Stimmt es, Gott, daß 500 000 Jahre für Dich wie ein Tag sind?“ „Natürlich“, antwortet Gott“. “Und 500 000 Dollar sind für Dich wie ein Dollar“? „Ja“, sagt Gott.
Darauf der Mann: „Dann gib mir einen Dollar“. Gott entgegnet: „Warte einen Tag“.
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