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Tunnel-Segnung? – Nein, Segen muss der Schöpfung dienen!

Nun hat also am 17. Juli 2018 wieder eine „Segnungsfeier“ in einem S21-Tunnel stattgefunden. Wer immer die beiden evangelischen bzw. katholischen Geistlichen gewesen sein mögen und was immer bei dieser Segenshandlung getan und gesprochen wurde – ich möchte im Folgenden ein paar (hoffentlich) klärende, ganz nüchterne Gedanken zum Segnen beisteuern:

  1. Ein evangelischer Geistlicher kann nicht an der Segnung von Gegenständen (Tunnels, Häuser, Fahnen, Waffen etc.) mitwirken, denn ein auf der Bibel gegründeter Segen kann nur Menschen und ihrem Tun gelten.
  2. Nach evangelischem Verständnis ist Segnen kein magischer Vorgang, bei dem (wie Obelix mit dem Zaubertrank) göttliche oder übernatürliche Kräfte auf Menschen übertragen werden. Geistliche verfügen weder über besondere eigene oder göttliche Kräfte, noch haben sie die Macht, Derartiges herbeizurufen. Veranstaltungen, bei denen solches versucht wird – etwa, indem auf Heiligenfiguren Weihwasser gespritzt wird –, sind aus evangelischer Sicht Aberglaube und Mummenschanz.
  3. Eine Segenshandlung ist vielmehr eine natürliche und rationale seelsorgerliche Zeichenhandlung, durch die wir Menschen die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft zusprechen – und aus diesem Erfahren von Zugehörigkeit schöpfen sie die Kraft, um die es beim Segen geht.
  4. Diese Gemeinschaft, in die wir Menschen beim Segnen mit hineinnehmen, ist nicht etwa die Kirche oder gar die örtliche Gemeinde, sondern die Gemeinschaft allen Lebens, der ganzen menschlichen und nicht-menschlichen Schöpfung. Diese weltumspannende Gemeinschaft bezieht ihre lebendige Kraft – körperlich und seelisch – aus der Kraft, aus der die ganze Schöpfung hervorgegangen ist und die bis heute in ihr wirkt und die wir „Gott“ nennen.
  5. Wir Christen verstehen Reden und Wirken Jesu so, dass diese der Schöpfung innewohnende Lebenskraft zugleich die Kraft der Liebe ist. Deshalb heißt Segnen für uns auch immer: Menschen in den Zusammenhang der Liebe mit hineinnehmen.
  6. Weil die Kraft, an der ein Segen teilhaben lässt, also die auf Liebe ausgerichtete Lebenskraft ist, ist die Teilhabe an dieser Kraft immer auch mit dem Auftrag verbunden, ein an dieser Schöpfung orientiertes liebevolles Leben zu führen. Segnung ohne solche Beauftragung ist Missbrauch der Schöpferkraft.
  7. Auch wenn Menschen diesem Auftrag, das Leben und die Schöpfung zu erhalten, nicht gerecht werden – und das sind nach evangelischem Verständnis alle(!) Menschen –, schließen wir sie dennoch ein in die Gemeinschaft des ganzen Lebens. Wir tun das aber nie, ohne ihnen zu sagen, worauf sie die Kraft richten sollen, die sie aus diesem Segen erfahren.
  8. Auch Menschen, die an einem in vielfacher Weise Leben zerstörenden Betrugs-Projekt wie „Stuttgart 21“ mitarbeiten, schließen wir selbstverständlich in diese Gemeinschaft mit ein. Wir tun das aber dann missbräuchlich, wenn wir sie nicht im selben Atemzug auf die Lebensfeindlichkeit ihres Tuns aufmerksam machen und sie ermahnen, ihre Kraft dem Erhalt der Schöpfung und der Gestaltung einer liebevollen Welt zu widmen. Nur dazu darf ihnen die mit dem Segen gemeinte Lebenskraft dienen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass bei der Segnungsfeier den Tunnelarbeitern und allen an diesem verbrecherischen Bauvorhaben Beteiligten deutlich geworden ist, dass sie Gott lästern, wenn sie nicht umkehren von ihrem schändlichen Tun. Das wäre eine im besten Sinne geistliche Wirkung des Segens.

Martin Poguntke, 27.7.18

Neulich auf der Montagsdemo (der Kirchentag lässt grüßen…)

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„Eine Kirche, der verschwendete Milliarden wichtiger sind als erhaltene Bäume, macht mich traurig. Dem Quasi-Mythos, dass man die alten Bäume opfern muss, um nach der Baustellen-Leidenszeit den von allen Problemen erlösenden Tiefbahnhof zu erhalten, sollte man nicht auf den Leim gehen.“

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„Gefahren verschwinden nicht dadurch, dass man sie ignoriert. 60 km Tunnel unter der Stadt ohne funktionierenden Brandschutz sind kriminell. Will sich die Kirche darauf beschränken, Trost zu spenden, wenn das Unglück geschehen ist?“

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„Ich erwarte von evangelischen Pfarrern, dass sie mit Kopf, Herz und Hand dem Evangelium verpflichtet sind und sich nicht von Geld die Sinne vernebeln lassen. Warum segnet man Einkaufszentren und Tunnelbohrmaschinen?“

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„Ich erwarte, dass meine Kirche sich kritisch zu problematischen Entwicklungen in der Gesellschaft äußert. Wenn Kirche aber so eng mit Politik und Wirtschaft befreundet ist, dann ist das nicht möglich.“

Ein Gastbeitrag für unsere Homepage.

Die Rede von Prälat i.R. Martin Klumpp auf der 203. Montagsdemo am 23.12.2013

Hier die Rede als Video:
http://www.youtube.com/watch?v=SARYpfSRfhI&feature=youtu.be

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Zuerst eine kleine Vorbemerkung: Die, die mich kennen, wissen, dass ich von Beruf evangelischer Pfarrer war und innerlich dies gerne bin. Aber haben Sie keine Angst. Ich ziehe keinen Talar an, stelle keinen Altar vor mich hin, besprenge keine Madonna mit Weihwasser. Das hier ist eine politische Demonstration und kein weihevoller Gottesdienst. Eine Vermischung von politischer Agitation und weihevollem Gottesdienst überlasse ich denen, die Tunnel taufen; obwohl ich bisher dachte, dass man nur Menschen tauft, weil in ihrer Seele Gott lebendig ist. Tunnel haben keine Seele.

Jetzt zu meiner Rede:

„Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus“.

So romantisch schildert Joseph von Eichendorff Weihnachten. Und wir stehen da, ganz unfeierlich, weil unsere Stadt dort, wo sie früher fast am schönsten war, verletzt, zerstört, verwüstet daliegt. Und diese riesige Wüste von Beton soll künftig den schmalen, grünenden Talgrund für immer zerschneiden. Eine hässliche, grausame Schande!

Natürlich sagen viele Leute: Warum machst du da noch mit? Schweige, gehe deiner Wege! Du kannst doch gar nichts daran ändern! Ob wir an dem Projekt noch viel ändern können, weiß ich nicht. Aber sagen, wie es uns geht, wie schrecklich wir’s finden, beklagen, wie dieses Unglück über unsere Stadt kam – das können wir! Das ist Menschenrecht! Für die, die Weihnachten feiern, sage ich: Die Botschaft dieses Festes ist, dass Gott nicht fern, nur im Himmel, sondern hier in der Stadt, hier bei den Menschen, ja sogar in uns zur Welt kommt. Wenn uns das bewegt, dann nehmen wir jeden Menschen ernst in dem, was ihn beschwert, was ihn umtreibt, auch wenn es manchmal lästig scheint.

Sogar Freunde, die für dieses Projekt plädieren, sind entsetzt über die Art und Weise, wie es eingeführt wurde, wie sogar im Parlament Zahlen, Fakten und Probleme nicht zur Sprache kamen, wie nicht das Wohl der Stadt, sondern Profitinteressen einzelner Gruppen zählten.

Diese Demonstrationen sind so lange nötig, bis allen klar ist: So kann bei uns kein Projekt gedeihen! Wir brauchen verlässliche Regeln und Verfahren, dass solches niemals mehr und nirgends mehr in unserem Land geschieht. Vier Forderungen nenne ich: Weiterlesen

Einladung zur „Tunnel-Taufe“-Aktion am kommenden Freitag, 20. Dezember, 12 Uhr, Gänsheidetraße 4

Thomas Felder, S21 Tunnel-Taufe

Thomas Felder hat folgenden Brief an den Herrn Landesbischof geschrieben und ihm eine Aktion vor dem Bischofssitz in der Gänsheidestraße 4 angekündigt.
Gerne dokumentieren wir diesen Brief und laden herzlich ein, bei dieser Protestaktion dabei zu sein.

Sehr geehrter Herr Landesbischof Dr. July,

nachdem Sie auf meinen offenen Brief nicht reagiert haben, machte ich mich gestern zusammen mit der Pfarrfrau Dorothee Esche auf den Weg nach Stuttgart, um für eine kirchliche Aufklärung der Vorgänge vom 4.12.13 zu demonstrieren. Warum schweigt die Kirche zum Missbrauch der Taufe? Wo bleibt die versprochene Rüge für einen Pfarrer, der im Namen der Kirchen und des dreieinigen Gottes eine Veranstaltung eröffnet, die nicht nur S21-Gegner beleidigt? Auch »ganz normale« Kirchgänger, die nach landesbischöflichem Vorbild keine Stellung beziehen, sind empört und in ihrem religiösen Empfinden zutiefst verletzt.

Unsere Aktion hilft dabei ein gewisses Maß an Heiterkeit in die Diskussion zu bringen. »Lasset die Tunnel zu mir kommen und wehret Ihnen nicht«… Viele unterschiedliche Kommentare drangen an meine Ohren beim gestrigen Aktionstag, den Manfred Grohe fotografisch dokumentierte (siehe Bild). Ein Passant meinte schmunzelnd: »So ein Großprojekt braucht halt auch einen großen Pfarrer«. Als solcher verkleidet möchte ich am kommenden Freitag um 12 Uhr mittags vor Ihrem Amtssitz Gänsheidestr. 4 eine »S21-Tunneltaufe« symbolisch nachspielen. Frau Esche und verschiedene Medienvertreter werden mich begleiten und das Geschehen dokumentieren.

Ich lade Sie herzlich dazu ein aktiv an dem kleinen Happening teilzunehmen und öffentlich Stellung zu beziehen. Über Ihre kurze Rückmeldung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Felder

Offener Brief zur »Tunneltaufe« von Thomas Felder

Sehr geehrter Herr Landesbischof Dr. July,
als Nebelkerze hat sich entlarvt, was Sie mir am 23. 8. 2010 haben ausrichten lassen: »Zum Projekt Stuttgart 21 wird die Landeskirche keine Stellung beziehen. Sie würde Öl ins Feuer gießen, wenn sie sich im Diskurs auf die eine oder andere Seite schlagen würde«. Sie selbst haben das »Schweigen« auf Ihre Kirchenfahne geschrieben und versprachen »alles zu rügen, was den Konflikt schürt«. Doch mehren sich die Anzeichen, dass Ihre öffentlichen Verlautbarungen diametral dem widersprechen, was hinter verschlossenen Türen abgekartet wurde und wird. Ich habe den Verdacht, die Evangelische Landeskirche Württemberg arbeitet seit Anbeginn aktiv am Projekt mit! Es fing an mit der Propaganda von Frau Heike Baehrens, die sich als »Kirchenrätin und Vorstand Diakonisches Werk« werbewirksam für S21 in Szene setzte. Wo blieb da Ihre Rüge? Aus blieb sie! Kein einziges Mal musste sich Frau Baehrens verantworten – schon gar nicht bei ihrer feierlichen Verabschiedung aus kirchlichen Ämtern und Würden vor wenigen Wochen. Sie haben den Skandal nicht nur geduldet und ausgesessen sondern durch Unterlassung wissentlich verschlimmert.
Inzwischen ist gang und gäbe, dass Pfarrer im Namen der Kirchen als Hauptakteure bei Veranstaltungen mitwirken, die an Geschmacklosigkeit und Gotteslästerung kaum zu überbieten sind – so genannte Tunnel-Taufen. Allein schon die Bezeichnung erinnert an Götzendienst im finstersten Sinne des Wortes. Was hier geschieht, hat mit einer Taufe im Sinne Jesu Christi nichts mehr zu tun. Es sind Machtdemonstrationen im Dienst einer hochkriminell organisierten Mafia, die unsere Gesellschaft wie ein bösartiges Krebsgeschwür durchwuchert. Wenn schon Regierungsvertreter nicht mehr zu dem stehen können, was sie vor ihrer Wahl versprochen haben, sollte wenigstens die Kirche das Wort-Halten vorleben. Meine Fragen an Sie: Wurden Sie über die »Tunneltaufen« informiert? Haben Sie solche gebilligt? Falls nicht – schauen Sie sich das Video http://youtu.be/XLCXDJgVcVc an. Ich erwarte Ihre sofortige Stellungnahme, in der Sie sich vom Schmierentheater S21 öffentlich distanzieren!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Felder
http://www.thomas-felder.de

Nachlese zur „Tunneltaufe“

Als erstes muss fest gehalten werden: Es war kein Pfarrer der Evangelischen Landeskirche, der bei der „Tunneltaufe“ am Barbaratag mitgewirkt hat. Es war der Leitende Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Esslingen, Markus Bauder, der an dieser Veranstaltung mitwirkte und durch seine Begrüßung „im Namen der Kirchen“ den Eindruck erweckt hatte, eben auch im Auftrag der Landeskirche zu sprechen

Insofern müssen wir die Überschrift des früheren Beitrags „Landeskirchlicher Pfarrer tauft Tunnel“ korrigieren.

Wir baten Markus Bauder um eine Stellungnahme zu seiner Mitwirkung an der „Tunneltaufe“. Vor allem wurde er gefragt, ob er dazu autorisiert worden sei, im Namen der Landeskirche an dieser Tunneltaufe mitzuwirken. Wir frugen auch beim Evangelischen Oberkirchenrat in Stuttgart nach, ob Pastor Bauder autorisiert worden sei, für die Landeskirche zu sprechen. Bislang kam auf diese Frage noch keine Antwort.

Markus Bauder erklärte folgendes:
Die ökumenische Barbarafeier wurde von mir nicht im Namen der Kirchen „eröffnet“, sie fand „im Namen Gottes, der Vaters, der Sohnes und des Heiligen Geistes“ statt. „Im Namen der Kirchen“ habe ich die Mineure, Arbeiter und anderen Gäste „begrüßt“. Dieser Unterschied ist mir schon wichtig.
Ich gebe zu, dass diese Formulierung möglicherweise etwas ungeschickt war. Ich hätte besser sagen sollen „Ich begrüße Sie als ein Vertreter der Kirchen“.
Des Weitern legt Markus Bauder darauf Wert, dass er nur gebetet habe für den Segen und den Schutz Gottes für die Mineure und Arbeiter bei der gefährlichen Arbeit im Berg. Damit sei keine Stellungnahme zu Stuttgart 21 verbunden gewesen. Dies sei ein Projekt, dem gegenüber er viele Bedenken der Gegner teile, aber die Volksabstimmung respektieren wolle.
Wie es überhaupt dazu kam, dass er dabei war, erklärt er mit einer Anfrage des katholischen Betriebseelsorgers zu S 21, des katholischen Diakons, der die Barbara-Statue weihte und zur Bedeutung der Heiligen Barbara predigte.

Soweit die Erklärungen von Pastor Bauder.

Dazu soll fest gehalten werden: Pastor Bauder erweckte den Eindruck, von den Kirchen, und das heißt auch von der Evangelischen Landeskirche autorisiert, bei dieser Veranstaltung dabei zu sein. Weiterlesen

S21-Gegnerin siegt bei Kirchenwahl landeskirchlicher Pfarrer „tauft“ S21-Tunnel (Korrektur: nicht landeskirchlicher, sondern freikirchlicher Pfarrer „tauft“ S21-Tunnel)

Die Kirchenwahl ist vorbei. Wir gratulieren Brigitte Lösch, deren Wahl wir empfohlen hatten, für ihren 1. Platz bei der Wahl in Stuttgart. Auch darin kann man, so man es denn will, etwas davon erkennen, wie das Stuttgarter Kirchenvolk zu großen Teilen denkt. Der Herr Landesbischof hat zur Wahl (laut „Stuttgarter Zeitung“ vom 3. Dezember) bemerkt: „In einem großstädtischen Bereich leben viele Menschen, die sich bewusst gesamtgesellschaftlicher Fragen und Fragen des Zusammenlebens annehmen.“ Nun, wo er recht hat, hat er recht, aber als Dorfpfarrer darf ich ergänzen: Solche Leute leben nicht nur in der Großstadt, sondern auch in der Kleinstadt und auf den Dörfern. Und: Nach unserer Ansicht ist das nicht nur Sache von Menschen in der Großstadt, sondern Fragen des Zusammenlebens und gesamtgesellschaftliche Fragen sind per se auch Fragen der Kirche.

Wenn wir an den Kirchentag in Hamburg denken, von dem in der kirchlichen Presse Württembergs nur zu lesen war, dass die württembergischen Pfarrer die besten Kicker beim „popen open“ waren und dann noch etwas von diesem unsäglichen Kehrwochenwettbewerb, dann kommen einem schon Zweifel, ob diese Kirche sich ihres Auftrags bewusst ist.

Und wenn wir denken, welches Chaos beim Nahverkehr schon da ist und welch größeres noch droht, aber dennoch unverdrossen nach Stuttgart auf die größte Baustelle Europas zum Kirchentag eingeladen wird, dann fasst man sich schon gelegentlich an den Kopf.

Es ist an der Zeit für biblisch begründete und theologisch durchdachte Worte zu der architektonischen, ökologischen und sozialen Verwüstungszone, die Stuttgart 21 durch Stadt und Land legt. Nur zu schweigen, kann für unsere Kirche nicht mehr reichen.

Soweit dieser Artikel, bevor der Autor auf youtube ein Video sah und feststellen musste, dass unsere Landeskirche doch nicht mehr zu Stuttgart 21 schweigt. In ihrem Auftrag fleht ein mir unbekannter Kollege auf dem Hintergrund des DB-Logos den Segen Gottes bei der „Tunneltaufe“ in Untertürkheim auf dieses Projekt herab. Dazu fallen mir im Moment leider nur noch nicht-theologische Worte ein, die ich aufgrund meiner guten Kinderstube weder in den Mund nehmen, noch zu Papier bringen will. Wer sich das antun will und kann, schaue http://youtu.be/XLCXDJgVcVc bzw. http://youtu.be/ca-YnCXij88 .

Ich war nicht imstande, mir das zur Gänze anzuschauen. Das hat mich psychisch überfordert. Da kann ich nur sagen: Es wäre doch besser die Landeskirche würde schweigen, als bei so was mitzumachen.

Michael Harr