Monatsarchiv: Januar 2011

Der Evangelische Oberkirchenrat in Stuttgart und die biblische Weisung zu Stuttgart 21

Wie von Betroffenen zu erfahren war,  schreibt Prälat Mack (Stuttgart) „als Kirchenleitung“ in seinem vervielfältigten Rundbrief zu Neujahr 2011  unter der Überschrift  „Stuttgart 21“:   „ In der Bibel finden wir keine konkrete Weisung für oben bleiben oder nach unten bauen“.
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Der bischöfliche Weihnachtsfriede und Geißlers Schlichtung

Landesbischof July hat sich an Heiligabend 2010 im Rahmen der Verkündung des weihnachtlichen Friedens auch auf die Schlichtung von Heiner Geißler bezogen. Einige wollen ihn so verstehen, dass wir evangelischen Christen nun diese Schlichtung als Befriedung des Streits um Stuttgart 21 annehmen sollten.
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Absage Neujahrsempfang CDU S-Ost, 16.01.2011

Guten Tag Herr Hausmann,
ich hatte mich zum Neujahrsempfang der CDU Stuttgart-Ost angemeldet und ziehe meine Anmeldung nun zurück.
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Theologinnen und Theologen zu „Stuttgart 21“

Möchten Sie als Theologin/Theologe die folgende Erklärung unterzeichnen?
Möchten Sie als Nicht-Theologe die Erklärung unterstützen?
Dann sind Sie herzlich eingeladen, uns dies durch eine kurze formlose E-mail mitzuteilen: k21@t-a-f.info
 

Und hier gibt es die Gemeinsame Erklärung mit Unterschriftenliste zum Herunterladen, Ausdrucken, Weitergeben …

– Gemeinsame Erklärung –
Wir sind Theologinnen und Theologen aus Baden-Württemberg mit unterschiedlicher theologischer und politischer Prägung. Uns verbindet, dass wir das Bauprojekt „Stuttgart 21“ kritisch sehen, auch aus theologischer Perspektive.
Wir wissen wohl, dass es auch Argumente pro S21 gibt. Und wir bestreiten nicht, dass sich auch Christen pro S21 aussprechen können.
Nach Gewichtung der Fakten und Abwägung der Argumente sind wir zu der Überzeugung gekommen: K21 bietet die deutlich bessere Konzeption. Warum wir S21 ablehnen, legen wir im Folgenden in knapper Form dar.
Bei den Gesprächen am Runden Tisch gab es zwar in einigen Punkten Präzisierungen zu S21, wichtige Fragen blieben jedoch offen. Insbesondere stellt sich die Frage nach Sinn und Nutzen von S21 noch deutlicher.
Deshalb sagen wir – mit unterschiedlicher Gewichtung:
Lesen Sie hier die vollständige Erklärung
 

Mit konservativer Grundhaltung gegen S21 – Teil 2

Die Gemeinsame Erklärung „Theologinnen und Theologen zu ‚Stuttgart 21’“ betrachte ich als gut gelungen, weshalb sie meine volle Zustimmung findet, was ich dadurch zum Ausdruck gebracht habe, dass ich sie, wie dem Internet zu entnehmen ist, unterzeichnet habe.
Ich bin von der Gemeinsamen Erklärung „Theologinnen und Theologen zu ‚Stuttgart 21’“ dermaßen überzeugt, dass ich auch anderen, Theologen und „Laien“ empfehle, sich diese ebenfalls zu eigen zu machen und dies dann durch Unterzeichnung öffentlich zu machen.
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„Menschengesellschaften“

1. Menschengesellschaften contra Mäuse und Käfer
Mit diesem altertümlichen Wort, das im heutigen Duden nicht mehr vorkommt, das aber z. B. noch bei August Bebel 1895 (die Frau und der Sozialismus) zu finden ist, bezeichnete ein S21 Befürworter während der sog. Schlichtung den neuen Stadtteil, der auf dem Gleisvorfeld in 15 oder 20 Jahren einmal entstehen soll. Es steckte wohl die Absicht dahinter, der Zerstörung dieses Biotops, das sich dort seit 80 Jahren entwickelt hat, mit dem Rückgriff in die sprachliche Vergangenheit einen seriösen Anstrich zu geben.  …  Da versteht es sich in diesem Denken fast von selbst, dass der Mensch ein Recht hat, sich gerade an die Stelle der dortigen „Lebensgesellschaft von Mäusen und Käfern“ breit zu machen.

2. Widerspruch
Wenn auf diese Weise der Lebensraum von Menschen gegenüber den von Tieren und Pflanzen als höherwertig dargestellt und sogar noch mit einem angeblichen Bibelzitat belegt wird („Pflanzen und Tieren dem Menschen zum Nutzen“), dann muss man dem aus biblischen und theologischen Gründen widersprechen.

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Predigt beim Gottesdienst im Schlossgarten 26.12.2010

Predigt zu Johannes 1,1-5+9-14

Johannes schreibt sein Evangelium in einer Zeit, in der es die Christen schwer haben. Die christlichen Gemeinden sind kleine Gruppen, umgeben von einer weithin feindlichen Umwelt. Das kann die resignativen Untertöne erklären, die Johannes in den ersten Versen seines Evangeliums mitschwingen lässt: „Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen“ (V.5). „Er war in der Welt, … aber die Welt erkannte ihn nicht“ (V 10). „Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (V. 11). Zum Glück bleibt Johannes bei diesen traurigen Feststellungen nicht stehen. Er schreibt ein Evangelium, eine frohe Botschaft: „Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden“ (V 12) und „wir sahen seine Herrlichkeit“ (V 14) In dem schmählich am Kreuz gescheiterten Jesus sehen die Kinder des liebenden Vaters die Herrlichkeit Gottes. Die Liebe Gottes, die die Christen verkünden, sie mag verlacht werden, die Jünger Jesu lassen sich davon nicht beirren. Weiterlesen