Mit konservativer Grundhaltung gegen S21

Meine grundsätzlich theologisch und politisch konservative Grundeinstellung ließ mich lange zögern und Zurückhaltung üben gegenüber „Stuttgart 21“, wiewohl ich schon lange begründet gegen dieses Projekt bin. Die offensichtlich abhanden gekommene Basisverhaftung und Ignoranz dieser durch die Befürworter: Bahn, Politik und Wirtschaft, deren stures Festhalten an einem Projekt, das in der breiten Bevölkerung keine Mehrheit findet und die Unwilligkeit auf die Gegenseite überhaupt zu hören, die Gesprächsverweigerung gegenüber einer breiten bürgerlichen Bewegung und die Etikettierung als „Berufsdemonstranten“, dazu ein massiver Polizeieinsatz mit völlig unverhältnismäßigen Mitteln gegen Demonstranten im Schlossgarten, auch gegen minderjährige Schüler und alte Menschen, was alles eines demokratischen Rechtsstaates unwürdig ist, ließen mich umdenken, ohne damit meine grundsätzlich konservative Grundhaltung aufzugeben. Für meine Begriffe bedeutet die Durchführung des Projekts „Stuttgart 21“, allem Anschein nach jetzt nach dem Motto: „Augen zu und durch“, was politisches Versagen markiert: Architekturzerstörung, Demokratiegefährdung, Geologiemissachtung, Geldverschwendung, Ökologiezerstörung, Ökonomiebesessenheit, (Verkehrs)Unsicherheit, Unwirtschaftlichkeit.

Verfasser: Walter Rominger, evangelischer Theologe, Albstadt

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41 Antworten zu “Mit konservativer Grundhaltung gegen S21

  1. Rainer Gründler

    Hallo Ihr lieben, selbstgerechten Christen,

    sind Christen, die für Stuttgart 21 sind keine Christen?????? Werden solche aus dem Christentum verbannt?????

    Ich finde den Namen dieser Seite ungeheuerlich!!!!!!!!!!!

    Natürlich wird mein Kommentar nicht veröffentlicht!!!! Warum wohl????

    Viele Grüße
    Rainer

    • Wie kommen Sie denn auf die Ideen, geehrter Herr Gründler? Gründlicheres Nachdenken über die differenzierten Möglichkeiten der deutschen Sprache hätte eine solche Beschimpfung vermieden. Unseren Namen zieren keine Ausrufe- oder Befehlszeichen.
      Nachdem (parteilich organisierte) Christen lautstark für S21 eintreten, nachdem andere sich der Devise „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“ verschrieben haben, melden sich hier Christen zu Wort, die ihre Position mit guten – auch theologisch durchdachten – Argumenten vertreten.
      Nicht mehr und nicht weniger.

    • Stephanie Rothacker

      DANKE!!

    • Reinhard Prölß

      Ich habe heute zum ersten Mal diese Seite angeklickt!
      Ich kann Rainer Gründler nur zustimmen, mir ist der Kinnladen runtergefallen und in der Magengegend bekam ich Druck!
      Es ist ungeheuerlich zu tiefst religiöse Einstellungen verletzend, wenn Bibelworte missbraucht werden.
      Die Würde des Menschen ist unantastbar!
      Ich verlange den nötigen Respekt der Projektgegener auch vor meiner befürwortenden Meinung zu S 21. Iich bin sprachlos; insbesondere weil Wortverdrehungen, Missbrauch von Begriffen Nazijagon war: „Arbeit macht frei“ oder „Jedem das Seine“ Buchenwald, wo ein Anverwandter von mir: Paul Schneider ermordet wurde.
      Liebe Mitchristen reißt Euch zusammen, bei aller unterschiedlichen Meinung, die es immer gibt und geben wird, wir sind Glieder einer Gemeinde

  2. Werner Scheffler

    Endlich heute habe ich eine klare Predigt gehört. Nicht gegen oder für S21, sondern klar gegen die Ungeheuerlichkeiten, die mit der Durchsetzung des Projektes verbunden sind. Auch Sie, Herr Gründler, hätten sich das anhören können. Mein tief empfundener Dank an Pfarrer Bofinger.

  3. Lieber Herr Gründler,
    bitte bemühen Sie sich zu lesen, was da steht! Diese Seite lautet nicht: Nur der ist Christ, der gegen S21 ist, sondern: Hier äußern sich Christen, die gegen S21 sind.
    Vielleicht ist es auch ungewöhnlich für sie zu denken, dass Christen unterschiedlicher Auffassung sein können, ohne einander „aus dem Christentum zu verbannen“.
    Und vielleicht haben Sie noch nicht gründlich genug darüber nachgedacht, worduch man eigentlich Christ ist: nicht dadurch, dass man richtige oder falsche Positionen vertritt, auch nicht dadurch, dass man richtig oder falsch lebt, sondern dadurch, dass man darauf vertraut, dass Christus einem das eigene Leben gerecht spricht. Dieses Vertrauen ist geschenkte Gnade und nie unser persönliches Verdienst, das einem irgendjemand anderes als Christus zu- oder absprechen könnte.
    Also: Bleiben Sie gelassen, und streiten Sie fröhlich mit anderen Christen – in der Hoffnung, dass auch im Streit der Heilige Geist wirkt!

  4. Stephanie Rothacker

    Ich bin einfach nur schockiert, was hier im Namen des Christentums „propagiert wird. Ich bin einfach nur fassungslos!!!

    • Wenn Sie Ihren Schock überwunden und die Fassung wiedergefunden haben, wären ein paar Argumente – nicht „einfach nur“, sondern zur Sache – hilfreich.
      Comic-Sprech bringt nix!
      Sollten eigentlich die ausführlich argumentierenden Beiträge in diesem Blog deutlich gemacht haben.

  5. Ich bin schon erstaunt, ausgerechnet hier Namen derer zu lesen, die selbst die allergrößten Hetzer auf „Für S21“ bei Facebook sind, z. B. Gründler, Rothacker, Furtwängler und teileweise auch Amesöder.

    Und Stephanie Rothacker:
    Im Namen des Christentums wird hier überhaupt nichts probagiert, sondern hier melden sich Christen zu Wort. Schon alleine ihre Formulierung läßt erkennen, dass ihnen diese Welt fremd ist und ihre Fassungslosigkeit nicht verwundert.

    Ich empfehle Ihnen, sich einmal mit Themen und Sachverhalten zu beschäftigen, dann sind sie nicht nur schockiert und fassungslos, sondern können mitdiskutieren, sowohl hier als auch für oder gegen S21.

  6. Also, ich bin Christ, seit vielen Jahren aktives Mitglied des Kirchengemeinderats und uneingeschränkt für Stuttgart 21. Ich freue mich auf dieses Projekt, bei dem die Gleise dahin verschwinden, wo sie hingehören.

    Das beste Argument für Stuttgart 21 ist meiner Ansicht nach aber K21. Diese „Alternative“ ist nur ein taktisches Deckmäntelchen. Wenn K21 so weit geplant wäre wie heute S21, gäbe es erst recht einen Aufstand in Stuttgart. Nur durch das taktische Lavieren mit 4 unterschiedlichen K21-Konzepten parallel gelingt es den S21-Gegnern, den Mythos aufrecht zu erhalten, dass irgendjemand in Stuttgart für dieses Konzept wäre. Die meisten S21-Gegner sind immer noch der Ansicht, bei K21 „bleibt alles so wie ’s isch“.

    K21 wurde damals unter anderem deshalb abgelehnt, weil man der Ansicht war, dass dieser Unsinn wegen der immensen Belastungen keinerlei Chance hätte gegen die Stuttgarter Bevölkerung.

  7. Camilo Hernandez

    Warum wird dieses Projekt missbraucht, um politische und religiöse Überzeugungen zu prädigen? Ist Toleranz kein Bestandteil in dieser Gesellschaft mehr? Die Fakten sind auf dem Tisch! Die Schlichtung hat ein Ergebnis! Bitte akzeptieren Sie diese Fakten! Gemainsam in die Zukunft!
    Lass uns den Park erweitern!

  8. Werner Scheffler

    Eigentlich ist es ja sinnlos, auf solche sinnfreien Kommentare zu reagieren. Aber wenn ich fehlende Toleranz als Argument gegen K21 zu lesen bekomme, dann sträuben sich mir doch alle Nackenhaare. Herr Hernandez, lesen Sie doch bitte die Zuschriften hier, und Sie werden sehen, dass es gerade um fehlende Toleranz geht, wenn wir gegen S21 sind! Wo ist die Toleranz der „Betreiber“, wenn es um die Bedürfnisse der Bevölkerung geht? Wo war die Toleranz am 30.09.2010? Wo ist die Toleranz, wenn eine Bürgerbeteiligung verweigert wird?
    Wer, Herr Heine, hat wann („damals“) K21 abgelehnt? Wo wurde K21 diskutiert? In welchen Gremien? Mit welcher Entscheidungsbefugnis?
    Und, Herr Hernadez, was ist bitte das Ergebnis der Schlichtung? Der Schlichterspruch? Oder die geänderte Planung der Bahn, die Offenlegung der neuen Kosten, die Offenlegung der geänderten und neuen Planfeststellungsverfahren, die Offenlegung der geologischen Gutachten, der – realisierbare – Vorschlag zur Verpflanzung der Bäume, die Offenlegung der geplanten Maßnahmen zum Schutz der Mineralwässer oder zum Schutz der Tunnelbauten, die neuen Sicherheitskonzepte …. Sagen Sie nicht, das alles sei während der Schlichtung geklärt worden. Dort hieß es nur: „wir werden das technische Risiko minimieren“. Über das „wie“ wurde nicht gesprochen, das bleibt Geheimnis der Bahn. Toleranz?

    Ein fröhliches Oben Bleiben!

  9. Gegenfrage, Herr Scheffler: Wo waren Sie denn in den letzten 15 Jahren, als es um Stuttgart 21 ging? Wie viele der über hundert Veranstaltungen haben Sie besucht – und zwar vor 2010?
    Seit 25 Jahren sitze ich in Gremien, die in der Regel bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Personalfragen) immer öffentlich sind. Die „Bürgerbeteiligung“ war immer äußerst überschaubar, obwohl es um Themen ging, die die Leute vor Ort stark betrafen. Demokratie macht halt Arbeit. und die wollen nur wenige leisten. Auch Stuttgart 21 wäre viele Jahre lang umkehrbar gewesen, jetzt ist der Zug aber abgefahren. Das wissen auch die Grünen … nur deshalb gibt es ein Krückenkonstrukt in Form von K21. Kein Mensch will diesen Schrott in Stuttgart.

    • Es ist ja sehr ehrenwert, Herr Heine, wenn Sie gleichsam Ihr silbernes Gremien-Jubiläum begehen können. Und Sie haben ja Recht mit dem Hinweis, dass Demokratie Arbeit macht. Aber die Arbeit muss Sinn machen und sich lohnen. Verstehen kann ich jeden, der kein Interesse hat, in einem Theaterstück mit dem Titel „Demokratie“ mitzuspielen. Im Zusammenhang mit S21 wurde soviel vollmundig aufgebauscht, soviel verheimlicht (bis in die so genannte „Schlichtung“ hinein), irreführend dargestellt, gelogen, dass die Betreiber von S21 kein Vertrauen mehr verdienen.
      Demokratie macht nicht nur Arbeit, sondern funktioniert nur mit Transparenz und Vertrauenswürdigkeit.
      Ich bitte Sie sehr, auf diesem Blog unter „Presse“ die beiden Artikel zu lesen: „Geistige Kessellage – Der große Wurf und das kleine Zeitfenster. Warum S21 an einem unheilbaren Mangel leidet.“ Und: „S21 – Schlichtung und Wahrheit.“
      Danach können wir gern weiterdiskutieren.

      • Das Sie das alles so sehen, finde ich schade. Ich kann es allerdings nur teilweise nachvollziehen. Was Sie als „demokratisches Theater“ bezeichnen ist der Tatsache geschuldet, dass Demokratie eben nicht ist, dass das gemacht wird, was Sie oder ich wollen, sondern was mehrheitlich durchsetzbar ist. Wir beide sind zwei von 80 Millionen. Und selbst wenn zehntauende auf die Straße gehen gibt es immer noch die anderen, die das nicht tun.
        Die von Ihnen genannten Artikel habe ich beide gelesen. Und nicht nur die. Bei der Planung und Umsetzung von Stuttgart 21 ist vieles falsch gelaufen. Viele Vorwürfe sind aber völlig unsinnig, wenn man weiß, wie demokratische Entscheidungsfindung und planerische Umsetzung von Großprojekten funktionieren – und funktionieren müssen. Ich empfehle Ihnen: lassen Sie sich in ein Amt wählen, dann wird sich Ihr Blickwinkel schnell verändern. Im Übrigen bin ich heute noch erstaunt, wie leichtfertig den politisch Verantwortlichen und der Bahn Lügen vorgeworfen werden – gleichzeitig werden die Unaufrichtigkeiten der S21-Gegner kaum thematisiert. Ich bin ein strikter Gegner von Diffamierungen wie „Lügenpack“ (das erinnert mich zu sehr an dunkle Zeiten unserer Geschichte). Aber wenn man sich eines solchen Vokabulars bedient, sollte man es wenigstens in die richtige Richtung rufen!

  10. Camilo Hernandez

    Die Art und Weise, wie das Projekt kommuniziert wurde sollte verbessert werden, gar keine Frage. Aber wenn die nackten Fakten auf dem Tisch liegen, bekommt die Wahrheit ein anderes neues Licht… Da wird ganz deutlich, wie Politiker unfair handeln, wenn es um Stimmen für die nächsten Wahlen geht.
    Die Schlichtung hat gezeigt, dass S21 bei weitem besser als K21 ist!
    Blind sind diejenigen, die nicht sehen wollen…

  11. Werner Scheffler

    Herr Heine, auch Sie wissen, dass S21 1995 beschlossen wurde, indem die Vorverträge dazu abgeschlossen wurden. Es gab für die Bevölkerung keinerlei Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Eine Veranstaltung ist kein Entscheidungsgremium. Ebenso wurde von den Betreibern ein, wie auch immer geartetes, K21-Konzept niemals in Erwägung gezogen oder gar diskutiert. S21 ist seit 1995 so lange unumkehrbar, solange die Betreiber des Projektes dies wollen. Oder auf wie vielen K21-Veranstaltungen von Bahn, Stadt, Land oder Bund waren Sie? Im übrigen war ich die letzten 15 Jahre in Esslingen, weil ich da wohne. Eine Meinung zu S21 zu haben erlaube ich mir dennoch – so wie ich auch Ihnen Ihre Meinung zugestehe. Und dass die bisherige Planung zu S21 wirklich den Namen Schrott verdient, das hat der Faktencheck ja deutlich gezeigt. Ich bin gespannt, ob jetzt eine bessere Planung folgt.

  12. Sorry, aber da sitzen Sie den Legenden der S21-Gegner auf. Die werden gerne erzählt, vor allem um sich selber ein reinzuwaschen.
    K21 ist in groben Zügen das so genannte Lean-Konzept, das 1995 zusammen mit drei weiteren Alternativen geprüft worden ist. S21 hatte von 1995 bis 2005 einen fundierten Rückhalt in der Stuttgarter Bevölkerung – und auch bei den Grünen (am 31.5.2005 hat die Fraktion der Grünen im Bundestag die Bundesregierung aufgefordert, S21 schnellstmöglich zu realisieren). Erst als die Grünen entdeckt haben, dass sich gegen S21 Wahlen gewinnen lassen, sind sie umgeschwenkt.
    Über das Projekt Stuttgart 21 informiere ich mich seit Beginn, intensiver seit dem Jahr 2000. Die Gremien, in die ich hineingewählt bin, haben sich ebenfalls intensiv mit den Auswirkungen von Stuttgart 21 bzw. deren Alternativen auf die Verhältnisse vor Ort auseinandergesetzt. Wir haben auch Veränderungen bewirkt. Der Zugverkehr durchs Neckartal sollte zum Beispiel anfangs ab Cannstatt oberirdisch erfolgen. Wegen des massiven Bürgerprotests wurde die Planung deshalb geändert. Das war 1998!

    Und jetzt fragen Sie mal die ganzen Demonstranten, was die 1998 getan haben!

    Die Bürger, die damals protestiert haben, warten heute nur darauf, dass irgendjemand versuchen sollte, K21 zu realisieren. Dann geht erst richtig die Post ab, das kann ich Ihnen garantieren.

  13. Noch eine Ergänzung: geprüft wurde insgesamt rund 60 Varianten. In die engere Wahl kamen davon vier, darunter S21 und K21.
    K21 wurde damals – unter anderem! – deshalb abgelehnt, weil sich sofort Bürgerinitiativen in den Neckarvororten gebildet haben und man sich nicht vorstellen konnte, dass dieses Konzept auch nur den Hauch einer Chance bei der Stuttgarter Bevölkerung haben könnte. heute wird es von den Projektgegnern als „die Alternative“ präsentiert. Ich sage: Kaspertheater!

  14. Werner Scheffler

    Soweit ich informiert bin, hatte Stuttgart 1995 durchaus einen funktionierenden Bahnhof, nach Aussagen Vieler sogar einen der besten Deutschlands, wenn nicht gar Europas. Diesen hat die Bahn in den folgenden 15 Jahren systematisch vergammeln lassen. Warum hätte man das tun sollen, wenn K20 oder K21 jemals eine in Erwägung gezogene Alternative gewesen wäre? Warum überhaupt hat man die Idee S21 aufgeworfen? Doch sicherlich aus dem nämlichen Grund wie in München oder Frankfurt: wegen des Gewinnes an Bauland. Um diesen Wunsch herum wurde ein Projekt aufgezogen, auf Biegen und Brechen. Da das mit K20 oder K21 nicht so geht, haben diese auch nie eine Rolle gespielt. Warum funktionierte die Ertüchtigung des Bahnhofs in Frankfurt, aber warum sollte das in Stuttgart nicht funktionieren? Warum wurde aus dem best-geplanten Bahnprojekt Europas innerhalb weniger Wochen das schlechtest-geplante Bahnprojekt Europas? Weil man S21 von Anfang an zu einem Selbstläufer machen wollte, dumm nur, dass nach und nach (ja, nicht von Anfang an – wir alle sind aber lernfähig) große Teile der Bevölkerung gemerkt haben, dass der Selbstläufer in’s Stottern geraten ist. Auch ich fand die Werbezeichungen zu S21 beeindruckend, bis ich mir einmal ein Lineal genommen habe, und durch Nachmessung feststellte, dass alle Perspektiven gelogen sind. Erst dann informierte ich mich weiter, und ich fand nichts Gutes an S21. Das heißt nicht, dass ich alles an K21 gut finde, aber hier habe ich noch eine freie Meinungswahl. Bei S21 wird mir ein Koloss „unumkehrbar“ und gleichsam gottgewollt vor die Nase gesetzt. Und dagegen wehre ich mich.

  15. @ Werner Scheffler: Im Jahr 1992 gab es Pläne der Bahn, Stuttgart vom ICE-Netz abzuhängen, weil der Sackbahnhof kommenden Anforderungen an das Schienennetz nicht mehr gerecht werden würde. Sie erinnern sich vielleicht: Das war zu der Zeit, als Herr Mehdorn nicht mehr „jede Milchkanne“ (gemeint war der ICE-Bahnhof Ludwigshafen) an der Strecke mitnehmen wollte. Deshalb wurde nach Möglichkeiten gesucht, die ICE-Tauglichkeit des Stuttgarter Bahnhofs für die Zukunft zu sichern. Wie Sie darauf kommen, daraus einen „funktionierenden Bahnhof“ abzuleiten, ist mir schleierhaft.
    Die große Zustimmung zu S21 in den Gremien und in der Bevölkerung über viele Jahre (und auch heute wieder) ist der Tatsache geschuldet, dass die Alternative zu S21 nicht K21 ist, sondern „Stuttgart ohne ICE“.

  16. Werner Scheffler

    So, Herr Mehdorn dachte, der Sackbahnhof in Stuttgart sei nicht ICE-tauglich. Komisch, dass auch 18 Jahre später hier noch ICE-Züge halten. Und während der S21-Bauzeit dies auch noch tun müssen, also weitere 10+ Jahre. Hat er sich wohl getäuscht gehabt. Kann ja passieren, auch einem Herrn Mehdorn.

    Dass ein Konzept, ICE-Bahnhöfe generell aus den Städten herauszuholen, nicht unlogisch ist, sieht man an Frankfurt-Flughafen oder Paris-Roissy für den TGV. Dann aber hätte man den ICE-Bahnhof auch hier an den Flughafen setzen sollen, das wäre sicherlich auch nicht ohne Widerstand realisierbar gewesen, aber es hätte zumindest eine gewisse Logik besessen. Wo aber die Logik von S21 ist, erschließt sich mir leider nicht. Ich bin eben auch nicht klüger als Herr Mehdorn.

  17. Was soll daran unlogisch sein? Die Bahn wollte Stuttgart mit dem ICE nicht mehr anfahren, wenn der Bahnhof nicht umkonzipiert wird. Daraufhin wurde das Projekt in die Wege geleitet. Selbstverständlich wird der Bahnhof Stuttgart bis zur Fertigstellung des Projekts auch weiter angefahren. Es gibt ja bis dahin keine Alternative.
    Der Bahnhofstandort Flughafen war genauso wie die Variante ICE-Bahnhof in Bad Cannstatt eine Variante. In beiden Fällen stieß dies jedoch auf großen Widerstand, weil dadurch der Standort Stuttgart – nach einhelliger Meinung – leiden würde.
    Und die Variante K21 wurde unter anderem deshalb verworfen (ich kann es gar nicht oft genug wiederholen), weil man befürchtete, dass man diesen Unsinn gegen die Stuttgarter Bevölkerung (vor allem im Westen und in den Neckarvororten) nicht durchbringen würde. heute behaupten die S21-Gegner, alle wollten diesen Schrott … unglaublich!

  18. Werner Scheffler

    DIE BAHN? Herr Mehdorn hatte vielleicht solche Ideen, aber Herr Mehdorn war nicht „die Bahn“. Die Bahn hat einen Beförderungsauftrag, und den muss sie auch in Stuttgart erfüllen. Es ist doch ein Witz, zu glauben, die Bahn hätte Stuttgart mit den ICEs nicht mehr angefahren. Herr Mehdorn pfiff, und Stuttgart hat’s Stöckchen geholt.

    Was macht wohl der Flughafenbetreiber, wenn die Lufthansa droht, Stuttgart nicht mehr anzufliegen? Baut man dann gleich eine zweite und noch eine dritte Startbahn? Diese Argumentation ist lächerlich. Dass Herr Mehdorn aber derjenige war, der die Axt an die funktionierende Bahn gelegt hat, das ist richtig. S21 ist einer der Schäden davon. Im übrigen wohne ich seit 1989 in Esslingen und mich hat nie jemand zu S21 oder K21 befragt.

    Eigentlich hat diese Diskussionsfolge aber wenig auf dieser Seite zu suchen, denn hier geht es ja mehr um die ethischen Aspekte, weniger um die technischen Differenzen. Behalten Sie also S21 im Herzen, ich werde es nicht tun.

  19. Verehrter Herr Scheffler, ich will das auch nicht weiter austreten. Nur eines noch: Die Bahn hat einen Beförderungsauftrag. Das schließt aber nicht ein, alle Bahnhöfe mit ICE anfahren zu müssen.

  20. Tilmann Fischer

    Obwohl, wie Herr Scheffler zu Recht sagt, es hier vor allem um die ethischen Aspekte geht, muss doch folgendes festgehalten werden:
    Seit wenigen Jahren erst wird der „heruntergekommene“ Kopfbahnhof Stuttgart von d e m Hochgeschwindigkeitszug schlechthin, dem TGV, angefahren, und wirbt die DB mit der schnellen Verbindung Stuttgart-Paris.
    Also: Der bestehende Kopfbahnhof funktioniert prima (man kann es täglich besichtigen), ist nach Meinung aller Fachleute (die Automanager Mehdorn und Grube verstehen nun mal nichts von der Bahn) einer der funktionsfähigsten in Deutschland, wird aber systematisch schlecht geredet !

  21. Bleiben wir also bei den ethischen Aspekten. Was gibt es denn für ethische Aspekte an einem Bahnhofsneubau? Was sagt Jesus zu Bahnhofsneubauten? Müssen Architekten in Zukunft biblische Aspekte ihres Tuns berücksichtigen ? „Turmbau zu Babel in Stuttgarts Innenstadt“ – sind wir jetzt tatsächlich so weit? Oder haben die S21-Kritiker jetzt langsam jede Bodenhaftung verloren?
    Und wie sieht es mit den Alternativen aus? Ist K21 christlich zu begründen? Oder ist das nicht das viel unethischere Konzept?

  22. Werner Scheffler

    Herr Heine, das ist doch jetzt Unfug. Niemand spricht doch von ethischen Aspekten eines Bahnhofsneubaues. Es geht um den ethischen Aspekt konkret des Projektes S21. Ist es ethisch vertretbar, bestehende und funktionierende Substanz zu zerstören, bloß um etwas Neues zu erstellen? (Thema: Wegwerfgesellschaft. Dürfen wir jetzt schon unsere Bahnhöfe wegwerfen?) Ist es ethisch vertretbar, diesen extrem teuren Bahnhof zu bauen, während gleichzeitig der Betrieb der Bahn unter extremen Mängeln – vor allembedingt durch Geldmangel – leidet? Ist es ethisch vertretbar, einen neuen Bahnhof zu bauen, aber keine neuen Schulen? Es mangelt an Geld bei Polizei und Feuerwehr, vom Gesundheitswesen gar nicht zu sprechen. Die Zunahme der Schlaglöcher auf den Stuttgarter Straßen kann man übrigens sehr schön bei unseren Demonstrationszügen beobachten. Schauen Sie sich doch um in Stuttgart, wie der öffentliche Raum verkommt! Da pfeife ich auf einen unterirdischen Bahnhof.

    Und: die S21-Kritiker haben nicht die Bodenhaftung verloren, im Gegenteil, die erscheinen mir in der Mehrzahl extrem bodenständig. Bodenständiger als abgehobene Das-neue-Herz-Europas-Planer auf alle Fälle.

  23. Natürlich ist es ethisch vertretbar. Alle Ihre Argumente gelten 1:1 auch gegen den Bau des Bonatzbaus vor nun fast 100 Jahren. Und so ziemlich gegen alles, was unsere Stadt heute liebens- und lebenswert macht. Haben Sie damals auch gegen den unsinnigen Fernsehturm demonstriert? Gegen Flughafen, Messe, Staatsgalerie, Kunstgebäude? Wozu brauchen wir ein Schloss in bester Citylage? Wir haben sogar zwei davon! Und beide dazu – völlig unethisch und nutzlos – in einer Zeit wieder aufgebaut, als viele Leute buchstäblich nix zu fressen hatten. Wer braucht die Dresdner Frauenkirche? Deren Ruinen gaben kostenlos (!) ein voll funktionierendes Mahnmahl gegen Faschismus und Krieg. Stellt man da Kosten und Nutzen in Relation, ist der Stuttgarter Bahnhof ein Schnäppchen. S21 sei „moderner Pyramidenbau“, habe ich mehrfach gelesen. Die „nutzlosen“ Pyramiden waren und sind die beste Investition, die Ägypten in seiner langen Geschichte je getätigt hat. Viele hunderttausend Ägypter finanzieren fast 5.000 Jahre nach deren Bau immer noch ihren Lebensunterhalt, den ihrer Kinder und deren Arztrechnungen mit diesem „Unsinnsprojekt“ …

    Ein Unternehmen wie IBM würde heute sicherlich seine Deutschlandzentrale nicht mehr im Stuttgarter Raum ansiedeln. So viel an Attraktivität hat Stuttgart heute schon verloren. Viele andere Unternehmen mit Ambitionen auf den deutschen Markt ziehen Stuttgart mittlerweile nicht einmal mehr als Standort in Erwägung. Schön zu sehen ist der Bedeutungswandel an den beiden Volksfesten Wasen und Wies’n. In meiner Kindheit waren beide Veranstaltungen annähernd gleichauf. Heute liegen Welten dazwischen. Die Wies’n kennen die Eingeborenen in der Taroko-Schlucht auf Taiwan, den Wasen kennt man nicht einmal mehr in Hessen.

    Sie möchten die Gegenwart vervespern … und spielen dafür mit der Zukunft meiner Kinder! Den nötigen Weitblick mag ich Ihnen noch verzeihen. Nicht aber, dass Sie mir eine „Alternative“ (K21) vor den Latz knallen wollen, die nun wirklich der letzte Dreck – und deshalb ohne Chance in Stuttgart – ist.

    Kümmern Sie sich einmal um die ethischen Qualitäten von K21!

  24. Erlauben Sie mir noch eine kurze sarkastische Bemerkung: Die größte Leistung der Österreicher ist es, die Welt glauben zu machen, dass Hitler ein Deutscher und Mozart und Beethoven Österreicher waren. Die größte Leistung der S21-Gegner ist es, den Leuten vorzugaukeln, bei K21 bleibe alles so, wie es ist.

  25. Werner Scheffler

    Niemand kann die chinesische Mauer für ethisch korrekt halten, sie kostete ungeheure Summen, sie war absolut nutzlos und sie hat wahrscheinlich Hunderttausenden das Leben gekostet, und doch zählt man sie zu den bedeutensten Bauwerken der Menschheit und Tausende von Chinesen leben heute davon, dass Touristen kommen und sich das anschauen. Aber man darf doch nicht den Hintergrund vergessen. Der Zweck heiligt eben nicht die Mittel. Und ihre Kinder werden auch ohne S21 überleben, so wie meine mit S21 überleben werden. Sinnloses bleibt dennoch sinnlos. Und die Taiwanesen, die ich letzten Sommer in der Tarokoschlucht traf, die kannten nicht einmal Stuttgart, ob mit oder ohne S21. Sehr wohl kannten sie Mercedes, Porsche und Bosch, aber bei IBM denken doch alle an ein amerikanisches Unternehmen. Sie kannten aber auch Stihl, denn auch auf Taiwan werden damit die Bäume gefällt. Die die Affen in der Tarokoschluicht übrigens kannten nur die Bananen, die wir dabei hatten, denen war jeder Bahnhof egal.

  26. Sehen Sie, das ist vielleicht genau der Unterschied: Sie möchten, dass unsere Kinder überleben können. Ich will, dass sie leben können.
    Niemand braucht eine chinesische Mauer zum Überleben. Auch keine Pyramiden. Aber eine ganze Menge anderes Zeug brauchen wir auch nicht. Zum Beispiel Fernreisen nach Taiwan. Für das Geld hätten Sie eine Menge Patenschaften übernehmen können.

  27. Werner Scheffler

    Das kapiere ich nun überhaupt nicht mehr. Warum brauchen unsere Kinder S21 zum Leben? Und ja, dass unsere Kinder überleben, das will ich ganz sicherlich, das ist mir sogar das Wichtigste in meinem Leben.

    Die Chinesen bauten ihre Mauer sehr wohl zum Überleben, als Schutz vor den feindlichen Nachbarn, dass es nichts geholfen hat, ist eine andere Sache. Auch die Pyramiden dienten wohl zum Überleben, zwar nur des Pharaos (im Jenseits), aber immerhin, wenigstens einer sollte überleben. Hat wohl auch nicht wirklich geholfen.

    Fernreisen nach Taiwan „brauchen“ wir sicher nicht. Aber sie waren ja wohl auch dort, sonst hätten sie nicht ausgerechnet die Tarokoschlucht ins Feld geführt, die kennt ja nun nicht jeder. Affen kann man auch in der Wilhelma anschauen. Die man eigentlich auch nicht „braucht“.

  28. Unsere Kinder brauchen einen attraktiven Standort. Dazu braucht es „Zugnummern“. Das muss nicht ein neuer Bahnhof sein. Aber da sonst nicht viel passiert, ist das ja ein Ansatzpunkt. Wir brauchen moderne Infrastruktur. Früher waren unsere Hauptmitbewerber im Standortmarketing Frankfurt und München, heute ist es Berlin. Wie die Ägypter profitieren wir heute von der Innovationskraft und Leistung unserer Vorväter. Wir verwalten deren altes Gerümpel. Das wird noch eine Weile gut gehen – schon Oswald Spengler zeigt ja, dass es sich im Untergang ganz gut leben lässt. Aber nicht mehr allzu lange.
    Dazu kommt, dass die Alternativen – subsummiert unter dem Begriff K21 – nun wirklich alle Schrott sind. Sie reden von „bewährten bestehenden Systemen“, ignorieren dabei aber, dass K21 einen noch viel größeren Eingriff in die Stadt Stuttgart darstellt als S21. Stuttgart 21 bedeutet 10 Jahre Stress für die Stadt. Bei K21 (wobei ich Ihnen überlasse, welche der vielen Varianten Sie meinen) zerstört Stuttgart für die nächsten 150 Jahre.
    Vielleicht sollten Sie sich einmal mit dem Ethos von K21 befassen. Aber bei Ihnen ist es wahrscheinlich in dieser Frage wie bei den Österreichern mit Beethoven.

    • Hallo, ich habe mit Interresse die Diskusion gelesen und stimme Ihnen zu 100% zu, denn ich als direkt Betroffener von K 21 (Obertürkheim) sage so nicht.
      Hier ein parr Daten zu K21 wie sie mir bekannt sind:
      -Eine eingleisige auf 10 Meter hochsteigende Rampe und ein ca, 10 km eingleisiger Tunnel nach Denkendorf,
      -Über mehr als 3 km ca. 6-8 Meter hohe Schallschutzwände entlang der Bahnstrecke
      – starke Verkehrsbehinderungen im Hafen
      darum So kein K21 wenn dann nur von Cannstatt ein Tunnel( ist aber viel zu teuer)

      Schwachsinn Hoch 3

      • Was sagt jetzt der pfiffige K21-er? „Alles alte Planung!“ So verarschen die ihre eigene Klientel, erwarten aber von der Politik, von der Bahn und vom allen anderen „Ethos“. Ich begreife es nicht …

  29. Hallo,
    erst einmal muss ich hier sagen, dass Bibelverse, wie z.B. „suchet der Stadt bestes“ für ein Projekt missbraucht werden. Was ist denn der Stadt Bestes?
    Aufruf zur Sitzblockade? Sich der Obrigkeit widersetzen? Steht nicht in der Bibel, dass man sich der Obrigkeit unterzuordnen hat? Steht da nicht, dass wir das Böse mit gutem überwinden sollen? (Jahreslosung 2011) Das bedeutet auch, sich nicht der OBrigkeit zu widersetzen, sondern dem Gegenüber mit Liebe zu begegnen. Aber das was hier geschieht (auch auf dieser Seite) hat nichts mit Liebe zu tun.
    Das was im Park abgeht, z.B. Gottesdienste für die Bäume, sind nichts anderes als Gotteslästerung. Wichtiger sollte doch sein, das Evangelium zu predigen, anstatt noch mehr Hass gebären zu lassen.

    Und noch was: Nicht der BEsuch eines Gottesdienstes macht mich zu einem Christen, denn wenn ich in Mc Donald reingehe, komme ich auch nicht als Hamburger da raus.

    Wer der Leser und Schreiber hier beschäftigt sich hier mit der Bibel, dem Wort Gottes, und will ein Leben nach SEINEM Wohlgefallen leben?

  30. Gottlos Glücklich

    Ich bin froh, dass ich meinen Verstand nicht wie manche Christen an der Kirchentür abgegeben habe, um an 2.000 Jahre alte Lügenmärchen zu glauben. Als selbstständig denkender Mensch bin ich nach einem Studium der Bibel zu der Überzeugung gekommen, dass dieses Werk doch eher für die geistig Armen gemacht wurde.

    Deshalb ist es interessant zu sehen, wie sogenannte Christen auch heute noch auf selbsternannte Vorbeter hereinfallen und den nachweislich falschen oder unbewiesenen Behauptungen kommunistischer und sozialistischer Vorbeter Glauben schenken.

    Wenn ich schon jemandem Glauben schenke, dann doch eher qualifizierten Fachleuten, die ihr Können schon mehrfach unter Beweis stellten und nicht irgendwelchen gescheiterten Existenzen, die nur Hass predigen und zum Volksaufstand aufrufen können. Deshalb: FÜR Stuttgart 21 und gegen Demagogen und deren einfältige Jünger!

  31. Werner Scheffler

    Guten Tag Herr Heine, haben Sie sich etwas Verstärkung geholt? Wie sonst kommt ein bekennender Atheist auf eine solche Seite? Aber bitte schön, Jedem das Seine. Da ich aber dieses Forum von solchen unterirdischen Beiträgen frei halten möchte, beende ich diese Diskussion.

  32. Guten Tag, Herr Scheffler, Herrn oder Frau „Gottlos Glücklich“ kenne ich nicht und ich habe ihn oder sie auch nicht eingeladen. Zu den „gottlos glücklichen“ Inhalten äußere ich mich nicht.
    Aus Ihrem Posting entnehme ich, dass Sie der Ansicht sind, Diskussionen im Internet könnte man unter Ausschluss der Öffentlichkeit vornehmen. Das ist nun ein Widerspruch in sich. Wieso stellen Sie eine Diskussion ins Internet, wenn Sie nicht bereit sind, sich ihr tatsächlich zu stellen? Das bedeutet nicht, dass Sie auf jeden unsachlichen Beitrag eingehen müssen. Wenn Sie jedoch der Politik vorwerfen, sie ignoriere die Bürger und deren Wünsche, irritiert mich diese Haltung umso mehr.

  33. Werner Scheffler

    Natürlich ist eine Diskussion im Internet immer öffentlich. Leider zieht aber eine Diskussion immer auch Kommentatoren – bewußt oder unbewußt – an, die etwas „abseitig“ sind, man kann das in den Foren der Zeitungen gut beobachten. Dann gleitet die Diskussion vom eigentlichen Kern ab in Nebengebiete. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Ich denke, wir haben unsere Claims abgesteckt, und die Zeit dafür war gut angelegt.

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