Archiv der Kategorie: # Schöpfung bewahren

Predigt zum Weihnachtsgottesdienst am 26.Dez. 2018 im Schloßgarten bei der Lusthausruine von Hans-Eberhard Dietrich, Pfr. i. R., Kornwestheim

Weihnachten feiern heißt: Auf der Seite der Schöpfung stehen.
Lukas 2,7:
„ Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe,
denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. “

Liebe Gemeinde
1. Das uns vertraute Krippenbild mit Ochs und Esel
Wenn wir diese Worte hören, so fallen uns unwillkürlich Ochs und Esel, Schaf und Ziege ein,
die damals in Palästina in einem Stall untergebracht waren. Eine frühe christliche
Überlieferung, die nicht im NT steht, scheut sich nicht, die Tiere zu benennen:
„Maria ging in den Stall und legte ihren Knaben in eine Krippe und Ochs und Esel beteten ihn an.“
Das ist das Bild der Maler, das uns allen sehr vertraut ist.
Liebe Gemeinde, ich muss Ihnen gestehen, ich liebe dieses Bild. Weihnachten kann ich mir gar nicht anders vorstellen. Diese Tiere standen ja nicht nur da, sie haben warm gegeben, denn in Palästina sinken nachts die Temperaturen bis zu Null Grad. Und diese Wärme tat dem Jesuskind und seinen Eltern richtig gut.

2. Die Tiere an der Seite der Menschen erinnern uns ans Paradies
Das Bild von den Tieren an der Seite des Jesuskindes ist mir noch wertvoller geworden als ich
daran etwas entdeckte, was ich früher so nie gesehen habe. Ochs und Esel sind nicht einfach
romantisches, schmückendes Beiwerk. Sie erinnern uns ans Paradies. Auch dort: Die Tiere an
der Seite der Menschen, nicht gleichgültig, nicht neutral, nein ihnen zugewandt, mit
Empathie, Mitgefühl und Barmherzigkeit.
Dieses Detail in der Weihnachtsgeschichte vergessen wir gern. Ein eindrucksvolles Bild, wie
sich bei der Geburt des Jesuskindes der Himmel öffnet und wie es gerade die Tiere sind, die
durch ihre Gegenwart den Himmel auf die Erde bringen.

Das Weihnachtslied hat recht, wenn es singt:
Heut schließt er wieder auf die Tür zum schönen Paradeis,
der Cherub steht nicht mehr dafür,
Gott sei Lob Ehr und Preis. (EG 27,5)

Die Tiere an der Seite der Menschen, freilich nur für einen Augenblick. Aber in diesem Augenblick bringen sie ein Stück Himmel in unsere irdische Wirklichkeit. Sie zeigen uns wie es in Gottes Schöpfung eigentlich zugehen sollte, Menschen und Tieren einander zugewandt in Empathie, Mitgefühl und Barmherzigkeit.

3. Jesus an der Seite der Tiere, der Schöpfung ganzheitlich zugewandt
Wir Menschen wurden aus dem Paradies vertrieben. Und die Tiere? Von ihnen steht in der Sündenfallgeschichte nichts davon, dass sie vertrieben wurden. Aber auch sie befinden sich heute wie wir Menschen jenseits von Eden.
Umso dringlicher fragen sie uns: Wie geht ihr Menschen mit uns um? Wir haben euch das Paradies gezeigt. Und Ihr? Wir müssen gestehen, wir haben es den Tieren schlecht gedankt.
Mit dem Verlassen des Paradieses haben die Menschen die ganze Natur, den Ackerboden, die Pflanzen, die Tiere als ihren Besitz angesehen, den man ausbeuten und über den man rücksichtslos verfügen kann.
Jetzt sehen viele Menschen Gottes gute Schöpfung nur noch als etwas Fremdes, Feindliches an und behandeln sie auch so.

So darf es nicht bleiben, dass die Tiere unter den Menschen leiden.
Das ist eine wesentliche Botschaft von Weihnachten: Die Tiere an der Seite der Menschen. Wenn die Tiere im Stall von Bethlehem uns Menschen ans Paradies erinnert haben, dann versteht es sich von selbst: Wer die frohe Botschaft hört und sich ihr öffnet und gewillt ist, ihr zu folgen, der steht auf der Seite der Schöpfung, er hütet sie und bewahrt sie.

4. Wie es aussieht, wenn der Mensch die Natur als Feind ansieht
Liebe Gemeinde, nicht alle Menschen lassen sich von dieser frohen Botschaft leiten. Man kann sich ja dieser Welt, der Natur, den Tieren und auch den Mitmenschen auf ganz andere Weise nähern und mit ihnen umgehen.

Dazu brauchen wir nur dort hin auf die Baustelle schauen, da wo einst uralte Bäume, Sträucher, Hasen, Schmetterlinge, Juchtenkäfer mit einem Wort eine blühende Vegetation sich ausbreitete, zur Freude der Tiere und von uns Menschen.

Die Betreiber von S21 in den Konzernen und in der Politik, ihre Helfershelfer und Trittbrettfahrer, meinen ja, der Stadt und dem Land und den Menschen etwas Gutes zu tun, sie sagen, sie bringen den Fortschritt.

Wir aber schauen genauer hin und stellen entsetzt fest:
Sie alle folgen letztlich nur einer Ideologie, einem Wirtschaftssystems und Gesetzen einer Finanzwelt, die sich losgelöst hat von jeder Moral und jeder Verantwortung der Mitwelt gegenüber, allein auf Profit und Geldvermehrung angelegt. Eine Ideologie, die verspricht, den Menschen höchsten Wohlstand zu bringen und die Probleme von Unterentwicklung, von Armut, Hunger und Umweltzerstörung zu lösen.

In Wirklichkeit schafft diese Wirtschaftsweise zwar einen ständigen Zuwachs an Reichtümern und Geldvermögen, doch zugleich verursacht sie eine wachsende Kluft
zwischen arm und reich, sie beschleunigt die Zerstörung des Ökosystems Erde. Sie zettelt Kriege an und erzeugt Terror und eine fortschreitende Enthumanisierung unserer Zivilisation.

Wenn wir gegen S21 protestieren, dann ist uns bewusst, dieses Bauprojekt ist nur ein Ausschnitt, die Spitze des Eisberges einer weltumfassenden Vernichtung und Zerstörung der Welt. Wir nehmen Stellung gegen eine Ideologie, die sich nicht nur hier in Stuttgart manifestiert, sondern weltweit und immer wieder in neuen Gesichtern zeigt, oder sollen wir sagen: in immer neuen Fratzen zeigt?
Hinter dieser Ideologie steht eine Geisteshaltung: Immer mehr, besser, größer, großartiger.
Ich bin kein Feind oder Verächter der Technik, ich bin kein Fortschrittsverweigerer. Muss es diese Maßlosigkeit sein? Da wird nicht nach besseren Alternativen gefragt, ob es auch anders geht, weniger Naturzerstörung, weniger Energieverbrauch, weniger Treibhausgase. Wir haben diese Alternative Umstieg21 entwickelt und veröffentlicht.

5. Wo stehen wir?
Wo stehen wir? Auf alle Fälle nicht dort, wo Menschen agieren ohne Moral, ohne Verantwortung. Wir stehen nicht bei denen, die alle Gefahren verleugnen, die demokratische Spielregeln missachten, keine Achtung haben gegenüber allem, was schwach ist, die die ganze Welt nur sehen als einzigartige Spielbank, in der man nach Belieben zockt.

Diese Leute sind, wenn man ihnen persönlich begegnet, oft ganz sympathische Zeitgenossen, Durchschnittsbürger. Aber wenn sie im Kontext ihrer Clique agieren, dann zeigt sich sehr schnell ihr wahres Gesicht.

Was können wir tun? Wir wollen nicht im breiten Strom der Ahnungslosen und Gleichgültigen mit schwimmen, sondern einen neuen verantwortungsvollen Lebensstil pflegen.

So ist das Bild von Ochs und Esel an der Krippe des Jesuskindes überhaupt keine romantische Angelegenheit, sondern Erinnerung ans Paradies. Und diese Erinnerung setzt aus sich heraus Kritik an den lebensbedrohenden Mächten, sie gibt uns Mut und Kraft, uns auf die Seite der Schöpfung zu stellen, mit ihr umgehen und ihr zu begegnen mit Liebe, Mitgefühl und Barmherzigkeit, so wie die Tiere im Stall von Bethlehem dem Jesuskind begegnet sind.
Amen

Herzliche Einladung zum Weihnachts-Gottesdienst im Park

Am 2. Weihnachtstag (26.12.17) um 11 Uhr feiern – wie inzwischen schon richtige Tradition – die S21-GegnerInnen einen Weihnachts-Gottesdienst.
Wie auch die 14-täglichen Parkgebete (www.s21-christen-sagen-nein.org/parkgebet) wird er im Mittleren Schlossgarten unter der großen Kastanie bei der Lustschloss-Ruine stattfinden.

Der Gottesdienst wird das Motto haben: „Auf der Seite der Schöpfung stehen“. Pfarrer i.R. Hans-Eberhard Dietrich wird dazu eine Ansprache halten und Pfarrer i.R. Friedrich Gehring mit Team die Liturgie gestalten. Und wie gewohnt ist die musikalische Begleitung bei den Musikern der Formation „Parkblech“ – verstärkt durch „Capella Rebella“ – in guten Händen.

So sah es Weihnachten 2010 aus:
WeihnachtsGD_31

Herzliche Einladung
zu diesem Weihnachts-Gottesdienst, der wohl, seit der Klimawandel immer deutlicher zu spüren ist, nicht in so winterlicher Atmosphäre stattfinden wird wie 2010 – aber nicht weniger wohltuend und nachdenklich sein wird.

Wir sehen uns
am 2. Weihnachtstag (26.12.2017) um 11 Uhr,
bei der Lustschloss-Ruine!

Tunnel-Segnung? – Nein, Segen muss der Schöpfung dienen!

Nun hat also am 17. Juli 2018 wieder eine „Segnungsfeier“ in einem S21-Tunnel stattgefunden. Wer immer die beiden evangelischen bzw. katholischen Geistlichen gewesen sein mögen und was immer bei dieser Segenshandlung getan und gesprochen wurde – ich möchte im Folgenden ein paar (hoffentlich) klärende, ganz nüchterne Gedanken zum Segnen beisteuern:

  1. Ein evangelischer Geistlicher kann nicht an der Segnung von Gegenständen (Tunnels, Häuser, Fahnen, Waffen etc.) mitwirken, denn ein auf der Bibel gegründeter Segen kann nur Menschen und ihrem Tun gelten.
  2. Nach evangelischem Verständnis ist Segnen kein magischer Vorgang, bei dem (wie Obelix mit dem Zaubertrank) göttliche oder übernatürliche Kräfte auf Menschen übertragen werden. Geistliche verfügen weder über besondere eigene oder göttliche Kräfte, noch haben sie die Macht, Derartiges herbeizurufen. Veranstaltungen, bei denen solches versucht wird – etwa, indem auf Heiligenfiguren Weihwasser gespritzt wird –, sind aus evangelischer Sicht Aberglaube und Mummenschanz.
  3. Eine Segenshandlung ist vielmehr eine natürliche und rationale seelsorgerliche Zeichenhandlung, durch die wir Menschen die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft zusprechen – und aus diesem Erfahren von Zugehörigkeit schöpfen sie die Kraft, um die es beim Segen geht.
  4. Diese Gemeinschaft, in die wir Menschen beim Segnen mit hineinnehmen, ist nicht etwa die Kirche oder gar die örtliche Gemeinde, sondern die Gemeinschaft allen Lebens, der ganzen menschlichen und nicht-menschlichen Schöpfung. Diese weltumspannende Gemeinschaft bezieht ihre lebendige Kraft – körperlich und seelisch – aus der Kraft, aus der die ganze Schöpfung hervorgegangen ist und die bis heute in ihr wirkt und die wir „Gott“ nennen.
  5. Wir Christen verstehen Reden und Wirken Jesu so, dass diese der Schöpfung innewohnende Lebenskraft zugleich die Kraft der Liebe ist. Deshalb heißt Segnen für uns auch immer: Menschen in den Zusammenhang der Liebe mit hineinnehmen.
  6. Weil die Kraft, an der ein Segen teilhaben lässt, also die auf Liebe ausgerichtete Lebenskraft ist, ist die Teilhabe an dieser Kraft immer auch mit dem Auftrag verbunden, ein an dieser Schöpfung orientiertes liebevolles Leben zu führen. Segnung ohne solche Beauftragung ist Missbrauch der Schöpferkraft.
  7. Auch wenn Menschen diesem Auftrag, das Leben und die Schöpfung zu erhalten, nicht gerecht werden – und das sind nach evangelischem Verständnis alle(!) Menschen –, schließen wir sie dennoch ein in die Gemeinschaft des ganzen Lebens. Wir tun das aber nie, ohne ihnen zu sagen, worauf sie die Kraft richten sollen, die sie aus diesem Segen erfahren.
  8. Auch Menschen, die an einem in vielfacher Weise Leben zerstörenden Betrugs-Projekt wie „Stuttgart 21“ mitarbeiten, schließen wir selbstverständlich in diese Gemeinschaft mit ein. Wir tun das aber dann missbräuchlich, wenn wir sie nicht im selben Atemzug auf die Lebensfeindlichkeit ihres Tuns aufmerksam machen und sie ermahnen, ihre Kraft dem Erhalt der Schöpfung und der Gestaltung einer liebevollen Welt zu widmen. Nur dazu darf ihnen die mit dem Segen gemeinte Lebenskraft dienen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass bei der Segnungsfeier den Tunnelarbeitern und allen an diesem verbrecherischen Bauvorhaben Beteiligten deutlich geworden ist, dass sie Gott lästern, wenn sie nicht umkehren von ihrem schändlichen Tun. Das wäre eine im besten Sinne geistliche Wirkung des Segens.

Martin Poguntke, 27.7.18

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KlimaSkandal S21: Herzliche Einladung auf Montag, 30. Oktober, 19:30 Uhr

Spiritualität des Widerstands

Dieser Tage stieß ich per Zufall auf einen Abschnitt aus der Enzyklika „laudato si’“ – „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ von Papst Franziskus. Seine Aussagen fassen prägnant meine Erfahrungen der letzten Jahre, die u.a. vom Kampf gegen „Stuttgart 21“ geprägt waren, zusammen. Der unmittelbare Kontext des Abschnitts steht unter der Überschrift: „Liebe im zivilen und politischen Bereich“:
„232. Nicht alle sind berufen, direkt in der Politik zu arbeiten, doch im Schoß der Gesellschaft keimt eine zahllose Vielfalt von Vereinigungen auf, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, indem sie die natürliche und städtische Umwelt schützen. Sie kümmern sich zum Beispiel um ein öffentliches Objekt (ein Bauwerk, einen Brunnen, ein verwahrlostes Denkmal, eine Landschaft, einen Platz), um etwas, das allen gehört, zu schützen, zu sanieren, zu verbessern oder zu verschönern. In ihrer Umgebung entwickeln sich Bindungen oder werden solche zurückgewonnen, und es entsteht ein neues örtliches soziales Gewebe. So befreit sich eine Gemeinschaft von der konsumorientierten Gleichgültigkeit. Das schließt die Bildung einer gemeinsamen Identität ein, einer Geschichte, die bleibt und weitergegeben wird. Auf diese Weise wird für die Welt und für die Lebensqualität der Ärmsten gesorgt, mit einem solidarischen Empfinden, das zugleich das Bewusstsein ist, in einem gemeinsamen Haus zu wohnen, das Gott uns anvertraut hat. Diese gemeinschaftlichen Aktionen können, wenn sie Ausdruck einer hingebungsvollen Liebe sind, zu intensiven spirituellen Erfahrungen werden.“
Im übrigen ist natürlich die gesamte (Umwelt-) Enzyklika ausgesprochen lesenswert (ca. 200 Seiten lang), auch wenn vieles darin dem wachen Zeitgenossen (besonders wenn er / sie Theologe/in ist) vertraut und selbstverständlich ist. Der Wortlaut der Enzyklika lässt sich im Internet leicht finden und als PDF herunterladen.

Wolfgang Schiegg

Der Frieden mit den Kreaturen

Predigt zu Jesaja 11, 1-9 am 26.12.2012 im Stuttgarter Schlossgarten
von Pfarrer i.R. Eberhard Dietrich
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V. 6-8:  Ein kleiner Knabe wird Kälber  und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. Kühe und Bären werden zusammen weiden, dass ihre Jungen beieinander liegen und Löwen werden Stroh fressen wie die Ochsen. Und ein Säugling wird spielen am Loch der Otter, und ein entwöhntes Kind wird seine Hand strecken in die Höhle der Natter.

Eine solche Vision findet sich nicht ab mit den Zuständen in der Welt, wie sie sind. Sie stellt uns hinein in die Erwartung einer anderen, neuen Welt. Hier aber sind wir nicht mehr staunende Zuschauer, so wie bei der Vision mit dem Frieden innerhalb des Tierreichs, sondern selbst Akteure, selbst gefordert. Wir Menschen können das Reich Gottes nicht heraufführen. Wir können aber im Verhalten zu den Tieren Zeichen setzen, ein Stück weit einen solchen Frieden verwirklichen, und zwar in der Vorfreude auf das Reich Gottes.
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Rosenstein in Gefahr

Webseite_Rosenstein_für_Blog

Ob Befürworter oder Gegner von Stuttgart 21 – jedem aufmerksamen Beobachter ist klar, dass die von der Bahn offenbar noch für diesen Winter geplanten „Baumarbeiten“ im Rosensteinpark nichts mit dem Baufortschritt zu tun haben, sondern einzig dazu dienen, das wieder einmal auf der Kippe stehende Projekt zu stabilisieren. Fakten schaffen, Fakten schaffen, Fakten schaffen – das sind ja die drei wichtigsten Ziele der Bahn seit der Volksabstimmung.
Eine Kirchenleitung, die sich ihrer Verantwortung nicht entzieht, sondern versucht, „einen Konflikt zu entdramatisieren“ (siehe July-Interview), sollte jetzt mit Bahn und Finanzministerium Gespräche aufnehmen mit dem Ziel eines  Moratoriums für den Rosensteinpark.

Hier geht’s zur Petition
Nils Schmid – Bitte unterschreiben Sie den Gestattungsvertrag zur Abholzung des Rosensteinparks nicht